Ein Feuerwerk ist während Deutschlands größter Silvesterparty hinter dem Brandenburger Tor zu sehen.
Ein Feuerwerk ist während Deutschlands größter Silvesterparty hinter dem Brandenburger Tor zu sehen. dpa/Ralf Hirschberger

Der letzte Tag des Jahres ist da: In der Nacht vom 31. Dezember auf den ersten Januar rutscht die Welt in ein hoffentlich gesundes und gutes neues Jahr 2023. Auch in Berlin und Brandenburg wird die rauschendste Nacht des Jahres ausschweifend gefeiert: Nachdem es zwei Jahre lang aufgrund der Corona-Pandemie ein Verkaufsverbot für Silvesterknaller und -raketen gab, räumten viele Pyro-Fans in den vergangenen Tagen die Geschäfte leer. Auch die Sicherheitskräfte bereiteten sich vor, hoffen auf eine ruhige Nacht. Hier finden Sie alle Ereignisse des Silvestertages und der Silvesternacht im Liveblog.

9:26 Uhr: Berliner Feuerwehr zu Neujahr mit 1700 Einsätzen - 38 Mal attackiert

Die Berliner Feuerwehr hat zum Jahreswechsel mehr als 1700 Einsätze gefahren, fast 700 mehr als vor einem Jahr während der Corona-Beschränkungen. Das geht aus einer vorläufigen Bilanz vom Neujahrsmorgen hervor. Von Knallern und Raketen wurden demnach 22 Menschen verletzt. In 38 Fällen seien Einsatzkräfte angegriffen und 15 von ihnen verletzt worden. Einer der verletzten Retter musste sogar ins Krankenhaus. „Dieses Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen und ich kann es nur auf das Schärfste verurteilen“, sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen.

Die Feuerwehr hatte wie üblich den „Ausnahmezustand Silvester“ ausgerufen, um Führungsdienste und Personal für die „arbeitsreichste Nacht des Jahres“ aufzustocken. Insgesamt waren 1471 Kräfte mit 395 Fahrzeugen im Dienst, wie es hieß. Sie wurden den Angaben zufolge zwischen 19.00 Uhr am Silvesterabend und 06.00 Uhr am Neujahrsmorgen 1717 Mal gerufen - unter anderem zu 749 Bränden und zu 825 anderen Rettungsdiensteinsätzen.

Zum Vergleich: In der Silvesternacht vor einem Jahr, für die offiziell kein Feuerwerk verkauft werden durfte, waren es in der gleichen Zeit insgesamt 1026 Einsätze. Üblich sind 1400 Einsätze binnen 24 Stunden. Zu den größten Lagen dieses Jahr zählten drei größere Brände in Wittenau, Alt-Hohenschönhausen und Britz. In Britz etwa stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses auf 200 Quadratmetern in Vollbrand. Mehr als 80 Kräfte waren im Einsatz.

Die Feuerwehr selbst zog als Fazit, man sei auf die Neujahrsnacht gut vorbereitet gewesen, aber überrascht „von der Masse und der Intensität der Angriffe auf unsere Einsatzkräfte“. So seien unter anderem Bierkisten und Feuerlöscher auf Fahrzeuge geworfen worden, Retter seien beim Löschen mit Pyrotechnik beschossen oder Einsatzfahrzeuge geplündert worden. Branddirektor Homrighausen kündigte an, alle Fälle anzuzeigen.

4:23 Uhr: Polizei Berlin meldet nach Feuerwerk-Rückkehr deutlich mehr Einsätze

Die Polizei Berlin meldet „deutlich“ mehr Einsätze als in den vergangenen beiden Jahren. Einem Sprecher der Polizei Berlin zufolge machte sich die Rückkehr erlaubter Pyrotechnik an Silvester in der Hauptstadt bemerkbar. Bei vielen Einsätzen sei es um Brände in Wohnungen und Fahrzeugen gegangen. Die Leute seien auf den Straßen und hätten offenbar viel Feuerwerkskörper einkauft. Sowohl Polizeibeamte als auch Feuerwehrleute seien bei Einsätzen durch Feuerwerkskörper verletzt worden, fügte der Sprecher hinzu.

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Die Polizei Berlin schrieb im Onlinedienst Twitter ausführlich zu den Einsätzen. Demnach wurden in mehreren Stadtteilen gezielt Fahrzeuge und Gebäude sowie Menschen mit Feuerwerkskörpern beschossen.

Die Feuerwehr Berlin schrieb auf Twitter, dass ein Löschfahrzeug durch dem „Beschuss durch Pyrotechnik“ massiv beschädigt wurde. Die Leitstelle sei mit 70 Mitarbeitern besetzt. Bis Mitternacht seien bereits 674 Notrufe eingegangen, teilte die Feuerwehr mit.

In den übrigen Bundesländern blieb es zunächst weitgehend ruhig. Die Polizei Sachsen sprach von „kleineren Bränden aufgrund von fehlgeleiteter Pyrotechnik“. Dem Polizeipräsidium Südhessen zufolge bewegte sich die Zahl der Einsätze wegen „Randalierern, Schlägereien und sonstigen Streitigkeiten“ bis Mitternacht „auf dem üblichen ‚Wochenendniveau‘“. Die Polizei Rheinland-Pfalz meldete brennende Mülltonnen in Worms sowie den Brand einer Gartenhütte in Linz am Rhein.

1:50 Uhr: Feuerwehr: Größere Brände in Wittenau und Alt-Hohenschönhausen

Die Berliner Feuerwehr ist in der Neujahrsnacht unter anderem zu drei größeren Bränden in Wittenau, Alt-Hohenschönhausen und Britz ausgerückt. Im Bernshausener Ring in Wittenau brannten demnach eine Wohnung und mehrere Balkone, wie die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag auf Twitter mitteilte. Vier Menschen hätten sich selbst gerettet, eine weitere Person sei ins Krankenhaus gekommen. Details wurden zunächst nicht bekannt.

In Britz wiederum stand demnach der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses auf 200 Quadratmetern in Vollbrand. Mehr als 80 Einsatzkräfte waren dort am frühen Sonntagmorgen vor Ort oder auf der Anfahrt. Angaben zu Verletzten machte die Feuerwehr zunächst nicht.

Auch auf der Landsberger Allee in Alt-Hohenschönhausen war die Feuerwehr im Einsatz. Dort brannten demnach mehrere Balkone an einem Hochhaus.

1.20 Uhr: Massive Angriffe auf Einsatzkräfte in ganz Berlin

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In Berlin ist es rund um den Jahreswechsel zu mehreren Zwischenfällen mit Silvesterfeuerwerk gekommen. Wie die Polizei der Hauptstadt in der Nacht zum Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb, wurden Polizisten und Feuerwehrleute beim Löschen eines brennenden Autos „massiv mit Böllern angegriffen“. „Wir sichern die Brandbekämpfung jetzt mit zusätzlichen Einsatzkräften.“ Im Stadtteil Tempelhof sei ein Linienbus mit Pyrotechnik und einem Feuerlöscher beworfen worden. Dabei sei die Frontscheibe zerstört worden. Im Stadtteil Lichtenrade versuchten laut Polizei 60 bis 80 Menschen, ein Fahrzeug mit Feuerwerk anzuzünden.

Ebenfalls in der Hauptstadt wurden die Scheiben eines Ladens „weggeböllert“. „Unsere Kolleg. kamen schnell und wurden dann sprichwörtlich unter Beschuss genommen“, twitterte die Polizei. Ein Beamter habe Verletzungen erlitten. In Mitte sei eine Frau durch einen Böller am Hals verletzt worden. Auch aus anderen Stadtteilen meldete die Polizei Einsätze im Zusammenhang mit Feuerwerk: „Idioten schießen gezielt mit Pyro auf Passanten in #Moabit.“

0.55 Uhr: Böller-Idioten schießen Feuerwehrauto kaputt

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr melden den Beschuss mehrerer Einsatzstellen mit Pyrotechnik. In der Einsatzstelle der Feuerwehr in der Hermannstraße in Neukölln wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr sogar so massiv mit Raketen und Böllern beschossen, dass es außer Dienst gestellt werden musste!

0.50 Uhr: S-Bahn am Neujahrsmorgen zum Teil nur im 20-Minuten-Takt

Die Berliner S-Bahn verkehrt am Neujahrsmorgen zum Teil nur im 20-Minutentakt. Die Ringbahn fährt jedoch die Nacht über alle 10 Minuten. Erst ab 9 Uhr läuft der Verkehr laut S-Bahn nach dem Sonntagsfahrplan.

0.45 Uhr: Polizei muss Löscheinsatz der Feuerwehr an Sonnenallee schützen

Die Berliner Polizei muss einen Löscheinsatz der Feuerwehr an der Sonnenallee in Neukölln massiv beschützen. Dort stand ein Fahrzeug in Brand. Die Feuerwehrleute wurden massiv mit Pyrotechnik angegriffen, so dass sie die Polizei zur Unterstützung rufen mussten, wie die Polizei mitteilt. Die Löscharbeiten dauern noch an.

0.20 Uhr: Lichtshow statt Feuerwerk am Brandenburger Tor

Die traditionelle Party am Brandenburger Tor fiel kleiner aus als früher - mit einem Publikum von ein paar Tausend Menschen. Um Mitternacht gab es kein Höhenfeuerwerk, sondern eine Lichtshow. Kurz zuvor spielten die Scorpions eine neue Fassung ihrer Hymne „Wind of Change“. Wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine hatten sie den Text im Frühjahr leicht angepasst.

Die Feier, die im ZDF übertragen wurde und unter anderem auch Auftritte von Sasha, Malik Harris und DJ Bobo bot, fand zudem auf dem Pariser Platz statt, also auf der Ostseite des Tors. Vor Corona feierten zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule Zehntausende den Jahreswechsel, was als größte Silvesterparty Deutschlands bezeichnet wurde.

0.05 Uhr: Berlin heißt das neue Jahr 2023 willkommen

In ganz Berlin wurden gegen Mitternacht Raketen und Böller gezündet. Über der ganzen Stadt ist das Feuerwerk zu hören. Die Berlinerinnen und Berliner feiern in das neue Jahr 2023 hinein. Nach zwei recht böllerarmen Jahren ist dieser Jahreswechsel ganz klar so laut und bunt wie lange nicht mehr. Auch wir vom BERLINER KURIER wünschen allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und frohes neues Jahr 2023! 

Es ist 2023 - auch in Berlin!
Es ist 2023 - auch in Berlin! AP/Michael Sohn

23.50 Uhr: Polizei im Minutentakt im Einsatz

Auf Twitter vermeldete die Polizei im Minutentakt Einsätze wegen Schlägereien, Schüssen aus Schreckschusspistolen, Böller- und Raketenwürfen auf Passanten, Gebäude und Beamte. Stadtweit waren drei Böllerverbotszonen eingerichtet worden. Überall in der Hauptstadt wurde bereits schon tagsüber geböllert - auch wenn dies offiziell erst ab 18.00 Uhr am Silvesterabend erlaubt war.

23.36 Uhr: Luftalarm in großen Teilen der Ukraine

Während die Menschen in Berlin und in der Ukraine sich auf den Jahreswechsel freuen, ertönt in der Ukrainer wieder einmal Luftalarm. In weiten Teilen des Landes müssen die Menschen nun die Zeit um den Jahreswechsel in Kellern und Bunkern verbringen. In Berlin wird derweil heftig geböllert, die Menschen freuen sich auf das neue Jahr. Tausend Kilometer können sehr weit sein.

23.15 Uhr: Feuerwehr-Großeinsatz wegen Kellerbrand in Kreuzberg - Verletzte

Mit rund 70 Einsatzkräften hat die Berliner Feuerwehr einen Brand in der Urbanstraße im Stadtteil Kreuzberg bekämpft. Das Feuer sei am Samstagabend im Keller eines siebengeschossigen Wohngebäudes ausgebrochen, sagte ein Sprecher. Rund 20 Menschen seien gerettet worden und würden derzeit von den Rettungsteams versorgt. Zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus, wie der Sprecher weiter sagte. Zur Schwere der Verletzungen und zur Brandursache wurde noch nichts bekannt.

22.40 Uhr: Giffey heißt Menschen am Brandenburger Tor Willkommen

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat Hunderte Feiernde bei der ZDF-Silvesterparty am Brandenburger Tor willkommen geheißen. „Das ist einfach der tollste Platz, den man an diesem Abend finden kann“, sagte sie am Samstagabend im Gespräch mit den ZDF-Moderatoren Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner. „Wir freuen uns, dass die Stadt wieder voll ist, dass wieder Menschen zu uns kommen und dass Berlin wieder durchstartet nach der Pandemie.“ Sie selbst werde Silvester im Kreise ihrer Familie in Berlin feiern.

22.02 Uhr: Knall-Idioten ballern Feuerwerkskörper auf Fenster - mehrere Scheiben kaputt

Die Polizei in Berlin musste bereits zu mehreren Einsätzen ausrücken, weil Pyro-Idioten Raketen und Böller gegen Fenster geworfen haben. „Im Erdgeschoss einer Schule in Neukölln schlug offenbar ein Pyro-Geschoss ein und zerstörte ein Fenster“, hieß es von den Beamten. Zuvor hatte die Polizei bereits vermeldet, dass in Neukölln Feuerwerkskörper durch zwei geschlossene Fenster geflogen seien und eine Couch sowie einen Teppich in Brand gesetzt hatten. Der Anrufer konnte den Brand selbst löschen.

21.37 Uhr: Immer mehr Einsätze für die Berliner Feuerwehr

Die Berliner Feuerwehr ist schwer beschäftigt. Seit Ausrufen des „Ausnahmezustands Silvester“ um 19.55 Uhr seien es bereits über 70 Einsätze gewesen. Derzeit seien um die 50 Rettungskräfte bei einem Kellerbrand in der Kreuzberg Urbanstraße im Einsatz. 

21.09 Uhr: Barenboim dirigiert erstmals wieder – Standing Ovations für Silvesterkonzert

Der lange Zeit erkrankte Daniel Barenboim ist zurück am Dirigentenpult. Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden dirigierte am Samstag in Berlin mit der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven ein Konzert zum Jahreswechsel. Das Publikum im restlos ausverkauften Haus feierte Barenboim, die Staatskapelle, den Staatsopernchor und die Solisten am Silvesterabend mit anhaltenden Ovationen. Auch für den Neujahrstag an diesem Sonntag steht das Stück mit der finalen Ode an die Freude auf dem Programm.

20.44 Uhr: Autos durch Pyrotechnik beschädigt

In Gesundbrunnen sind die ersten Autos an diesem Silvesterabend durch Pyrotechnik beschädigt worden. Auch hierfür erinnern die Beamten daran, Feuerwerkskörper nicht auf Menschen und Gegenstände abzufeuern. Auch in Neukölln sollen laut Polizei schwedische Berlin-Besucher einen Schaden an ihrem Fahrzeug festgestellt haben.

20.41 Uhr: Silvester am Brandenburger Tor läuft

Vor dem Brandenburger Tor findet die ZDF-Silvester-Show statt. Die Show wird live im Fernsehen ausgestrahlt.
Vor dem Brandenburger Tor findet die ZDF-Silvester-Show statt. Die Show wird live im Fernsehen ausgestrahlt. dpa/Jörg Carstensen

Mit Hunderten Besucherinnen und Besuchern hat am Samstagabend die ZDF-Silvesterparty vor dem Brandenburger Tor begonnen. Sänger Sasha eröffnete die Bühnenshow gegen 20.15 Uhr. Für die Feier unter dem Motto „Celebrate at the Gate“ auf dem Pariser Platz musste man vorab ein Ticket buchen.

Mit 2500 Menschen war die Show ausgebucht. Aber auch vor der Absperrung am Pariser Platz versammelten sich zahlreiche Menschen, um die Künstlerinnen und Künstler mitzubekommen. Auf dem Programm standen Künstler wie Calum Scott, DJ Bobo und die Scorpions.

Um Mitternacht sollte es kein Höhenfeuerwerk, sondern eine Lichtshow geben, wie der Veranstalter mitteilte. Um den Platz herum knallten aber immer wieder Böller und Feuerwerkskörper.

20.35 Uhr: Giffey und Spranger besuchen Feuer- und Polizeiwachen

Am Abend besuchten Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Innensenatorin Iris Spranger (beide SPD) mehrere Feuer- und Polizeiwachen sowie Einsatzhundertschaften und bedankten sich für ihre Arbeit am Silvesterabend und in der Nacht. „Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche allen einen friedlichen Jahreswechsel, hoffentlich auch als Vorboten für ein friedliches Jahr 2023“, teilte Spranger mit.

20.14 Uhr: Petition will Böllerei in Berlin abschaffen

Für alle, denen das Feuerwerk jetzt schon die Nerven raubt, hat die Deutsche Umwelthilfe eine Petition gestartet. In der Petition mit dem Titel „Schluss mit der sinnlosen Silvester-Böllerei! Kein privates Feuerwerk mehr in Berlin!“ wendet sich die Umwelthilfe an Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). Ziel ist es, privates Feuerwerk in Berlin komplett zu verbieten. Bisherige Einschränkungen führten laut Ansicht der Petitenten nicht zum Ziel. Silvester nehme immer extremere Ausmaße an. Feinstaub, Müll, verletzte und entlaufenen Tiere würden immer mehr zunehmen und auch Personen würden immer häufiger durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk verletzt oder gar getötet.

Feuerwerk explodiert am Silvesterabend vor dem Park Inn Hotel am Alexanderplatz.
Feuerwerk explodiert am Silvesterabend vor dem Park Inn Hotel am Alexanderplatz. dpa/Paul Zinken

20.05 Uhr: Erste Feuerwerks-Bilder aus Berlin

Über die Presseagenturen laufen die erste Bilder vom Feuerwerk in Berlin ein. Immerhin ein Bildchen von einer Rakete vor dem Park Inn am Alexanderplatz. Ganz nett aber das geht sicher noch besser.

19:55 Uhr: Ab jetzt gilt „Ausnahmezustand Silvester“ bei der Berliner Feuerwehr

Landesbranddirektor Karsten Homrighausen erwartete die ereignisreichste Nacht des Jahres. Seit 19.55 Uhr gilt der „Ausnahmezustand Silvester“. Das heißt, dass statt 24 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Berliner Feuerwehr 70 tätig sind. Auch das Unfallkrankenhaus Berlin hat nach eigenen Angaben die Operationskapazitäten deutlich verstärkt.

19.43 Uhr: Nach Balkonbrand warnt Polizei: Keine brennbaren Objekte auf Balkon lassen!

In Kreuzberg kam es am frühen Silvesterabend zu einem Balkonbrand. Dort hatte sich Pappe entzündet, wie die Berliner Polizei informiert. Die Beamten warnen in dem Zusammenhang auch davor, brennbare Gegenstände auf dem Balkon zu belassen. Zudem drohe Gefahr durch Wind, der Brände weiter anfachen könnte.

19:40 Uhr: Berliner Feuerwehr: Immer mehr Feuerwehreinsätze durch Böller und Raketen

Der Berliner Silvesterabend nimmt für die Einsatzkräfte allmählich an Fahrt auf. Allein seit 18.00 Uhr seien mindestens zehn weitere Einsätze im Zusammenhang mit Feuerwerk und Böllern hinzugekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstagabend. So viele seien es bis dahin über den gesamten Tag verteilt gewesen. Der Sprecher rechnete mit einer langen und arbeitsintensiven Nacht für die Einsatzkräfte.

19.33 Uhr: Wärmerekord in Berlin gemessen

Der Silvestertag in Berlin war so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen übertrafen dabei sogar alle bisher im Dezember gemessenen Werte. Mit 17,9 Grad Celsius in Tempelhof lag der Wert fast zwei Grad über dem bisherigen Rekord im Dezember. An Heiligabend 1977 wurde dort 16 Grad gemessen. Auch in Marzahn gab es mit 17,7 Grad einen Rekord. Bisher war dort der 26. Dezember 2015 als wärmster Tag verzeichnet. Damals wurden in Marzahn allerdings nur 15 Grad Celsius gemessen, also sogar mehr als zwei Grad weniger.

18.49 Uhr: Polizei Berlin mit mehr als 1100 zusätzlichen Kräften im Einsatz

Die Berliner Polizei hat zum Jahreswechsel 1100 zusätzliche Kräfte im Dienst. Feuerwehr und Hilfsorganisationen kündigten an, mit mehr als 1400 Menschen im Einsatz zu sein.

17.55 Uhr: Party am Brandenburger Tor dieses Jahr deutlich kleiner und nur mit Tickets

Nach der Corona-Zwangspause hat Berlin am Samstag erstmals wieder eine Silvesterparty mit Publikum am Brandenburger Tor vorbereitet. Zum Jahreswechsel strömten nach Angaben von Visit Berlin auch viele Touristen in die Hauptstadt, so dass Hotels 80 bis 90 Prozent Auslastung erwarteten. Allerdings meldete die Feuerwehr schon tagsüber zehn Einsätze wegen Pyrotechnik und mehrere Verletzte. Hunderte Einsatzkräfte waren in Bereitschaft und erwarteten eine unruhige Nacht.

Die Feier am Brandenburger Tor war deutlich kleiner angelegt als in früheren Jahren. Für die Show unter dem Motto „Celebrate at the Gate“ auf dem Pariser Platz musste man vorab ein Ticket buchen. Mit 2500 Menschen war die Feier ausgebucht. Das ZDF plante aber eine Übertragung. Um Mitternacht sollte es kein Höhenfeuerwerk, sondern eine Lichtshow geben, wie der Veranstalter mitteilte. Auf dem Programm standen Künstler wie Calum Scott, DJ Bobo und die Scorpions.

17.48 Uhr: BSR bittet Pyrofans, Straßen und Weg freizuhalten

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) appelliert an alle Berliner und Gäste, die Reinigung der Stadt nicht allein dem Fachpersonal zu überlassen. „Bitte erleichtert Einsatzkräften morgige Neujahrsreinigung, indem ihr ausgebrannte Feuerwerksbatterien und leere Flaschen nicht auf Straßen stehen lasst, sondern separat entsorgt“, so die BSR auf Twitter. Die Stadtreinigung wird am 1. Januar Sonderschichten fahren und mit 500 Beschäftigten und 180 Fahrzeugen zumindest die Schwerpunkte der Böllerei in Berlin vom gröbsten Müll befreien. Richtig gereinigt wird dann am Montag.

17.42 Uhr: S-Bahn und U5 hält nicht am Brandenburger Tor

Die U-Bahn-Linie 5 hält am Silvesterabend nicht am Bahnhof Brandenburger Tor. Die Bahn fährt an der Station durch. Besucher, die zur Silvesterfeier rund um das Brandenburger Tor möchten, können an den Bahnhöfen Unter den Linden oder Bundestag aussteigen. Jedoch wird es auch dort sehr voll. Um Gedränge zu vermeiden, empfiehlt es sich, lieber etwas weiter entfernt einzusteigen.

Auch die S-Bahn Berlin hat angekündigt, dass der S-Bahn-Halt Brandenburger Tor ebenfalls entfällt.

17.34 Uhr: Hertha-Boss Kay Bernstein wird bald heiraten - Lebensgefährtin sagt „Ja“ am Silvestertag!

Hertha-Präsident Kay Bernstein wird wohl bald heiraten. Die Freundin des Chef-Herthaners hat laut dessen Angaben „Ja“ zu einem Leben mit dem Fußball-Boss gesagt! „Am 98. Tag - trotz der ganzen Hektik rund um eine Alte Dame! Dank und Liebe an meine Verlobte. Ohne sie wäre das alles nicht möglich!“, schrieb Bernstein bei Twitter und wünschte allen Fans einen guten Rutsch. Mit der Nachricht rutscht er selbst sicher noch besser ins Jahr 2023.

17.21 Uhr: Polizei verjagt Pyrofans, damit Frau mit Hund Gassi gehen kann

Die Berliner Polizei versucht noch in einzelnen Fällen gegen zu frühe Böllerei vorzugehen. So berichten die Beamten auf Twitter, dass eine Frau in Gropiusstadt sich wegen des nahen Feuerwerks nicht traute, ihren Hund auszuführen und die Polizei rief. Die Beamten schauten vorbei, wiesen Pyrofans auf das Feuerwerksverbot bis 18 Uhr hin, so dass der Hund endlich sein Geschäft verrichten konnte. 

16.44 Uhr: Hubschraubereinsatz nach Böllerexplosion in Keller - Zwei Männer schwer verletzt! Haus unbewohnbar!

Zwei Männer sind am Samstagmittag in Teupitz (Dahme-Spreewald) durch die Explosion von selbstgebastelten Böllern schwer verletzt worden. Die beiden Männer hatten laut Angaben der Polizei mit den illegalen Feuerwerkskörpern hantiert. Daraufhin soll es zur Explosion der Knaller gekommen sein. Dabei wurden die beiden Männer schwer verletzt. Einer der Männer wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Den anderen brachte ein Krankenwagen in ein Krankenhaus in der Nähe. 

Der Keller des Hauses, in dem die beiden mit den Feuerwerkskörpern hantierten, stand komplett in Flammen. Mittlerweile ist der Brand gelöscht. Das Haus ist jedoch laut Angaben von Statikern, die es überprüften unbewohnbar!

16.20 Uhr: Polizei twittert live über Einsätze

Die Berliner Polizei twittert heute live über Einsätze im Stadtgebiet. Bisher sind die Meldungen noch harmlos. So mussten Beamte ein Grillfeuer ausmachen oder mussten zu einem Autounfall. Das dürfte sich jedoch in den kommenden Stunden ändern.

15.50 Uhr: Peinlich! RBB läutet das neue Jahr 24 Stunden zu früh ein!

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat das Jahr 2023 einen Tag zu früh eingeläutet. Durch eine „technische Panne“ wurde ein Silvestercountdown in der Nacht zu Silvester und nicht zu Neujahr gesendet – also 24 Stunden zu früh. Mehr zu der kuriosen Panne lesen Sie hier.

12.22 Uhr: Happy New Year! An DIESEN Orten ist jetzt schon 2023

Ein Atoll in der Südsee hat das Jahr 2023 bereits 13 Stunden vor Deutschland eingeläutet: Die Bewohner von Kiritimati, das zum Kiribati-Archipel gehört, waren weltweit die Ersten, die um 11 Uhr MEZ ins neue Jahr starteten. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie konnten auch wieder Touristen am anderen Ende der Welt mitfeiern. Die 388 Quadratkilometer große Koralleninsel Kiritimati hat nur wenige Tausend Bewohner.

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Samoa, das in diesem Jahr die Sommerzeit abgeschafft hat, folgte erstmals eine Stunde später - zeitgleich mit Neuseeland und Tonga. Gewaltige Feuerwerke über Samoas größter Insel Savaiʻi sowie in der Hauptstadt Apia auf der Insel Upolu sollten den Jahreswechsel begleiten. Der Inselstaat hatte für die Spektakel eigens Pyrotechnik-Experten aus Neuseeland einfliegen lassen.

11.26 Uhr: 150 Menschen beschießen sich in Schöneberg mit Raketen

Auch in diesem Jahr gibt es in Berlin verschiedene Böller-Verbotszonen – eine davon befindet sich in Schöneberg. Und das scheint angebracht zu sein, wenn man DIESES Video sieht! Laut einem kurzen Clip, der  auf Twitter kursiert, lieferten sich zahlreiche Böller-Irre schon zwei Tage vor Silvester eine regelrechte Straßenschlacht mit Raketen und Feuerwerksbatterien... Hier lesen Sie den kompletten Beitrag mit Video >>

10.15 Uhr: Essen an Silvester: Die besten Rezepte für die Nacht der Nächte

Na, was kommt bei Ihnen in der rauschendsten Nacht des Jahres auf den Tisch? KURIER hat bereits in den vergangenen Tagen die besten Rezepte für die Silvesternacht zusammengestellt. Hier gibt es Inspirationen für schnelle Gerichte, deftige Eintöpfe, würzige Dips und selbstgemachte Pfannkuchen. Übrigens: Mehr Rezepte bekommen Sie jede Woche im kostenlosen Newsletter „Juten Appetit“. Hier können Sie sich anmelden >>

10.06 Uhr: Kanzler Scholz wünscht den Deutschen Zuversicht und Tatkraft

Bundeskanzler Olaf Scholz ruft die Menschen in Deutschland auf, mit Zuversicht und Tatkraft in das neue Jahr zu gehen. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hätten das eigene Land, aber auch EU und Nato Zusammenhalt und Stärke demonstriert, sagte Scholz in seiner Neujahrsansprache, deren Text am Freitag vorab verbreitet wurde.

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Deutschland sei ein „starkes Land“, sagte der SPD-Politiker. „Ein Land, das mit Tatkraft und Tempo an einer guten, sicheren Zukunft arbeitet. Ein Land, das sich unterhakt, gerade in schweren Zeiten. Ein Land, in dem wir niemanden zurücklassen - egal ob in der Stadt oder auf dem Land, ob alt oder jung, ob gut situiert oder weniger wohlhabend, ob hier geboren oder erst später hierhergekommen.“

Doch handele die Geschichte dieses Jahres nicht allein von Krieg, Leid und Sorge. So habe Putin die Ukraine nicht in wenigen Tagen überrannt, wie er geplant habe. Tapfer verteidigten die Ukrainerinnen und Ukrainer ihre Heimat - auch dank deutscher Hilfe. Scholz sichert zu, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Kanzler Olaf Scholz bei der Neujahrsansprache im Kanzleramt.
Kanzler Olaf Scholz bei der Neujahrsansprache im Kanzleramt. Michael Kappeler/dpa Pool/dpa

08.54 Uhr: Krasse Videos! Hier prügeln sich Menschen um Silvesterböller

Seit dem 29. Dezember werden in Deutschland Böller und Raketen verkauft - und schon am Morgen des ersten verkaufstages war der Ansturm riesig! Vor viele Supermärkten bildeten sich Schlangen, deutschlandweit berichteten Kunden davon, dass in Discounter-Filialen bereits Minuten nach der Eröffnung alle Feuerwerks-Stände leer waren. Videos auf Twitter zeigen chaotische Szenen - in einem kurzen Clip ist sogar zu sehen, wie sie Menschen um Feuerwerk prügeln. Lesen Sie dazu auch: Kommentar zum Berliner Feuerwerks-Wahnsinn: Habt Spaß, aber bitte seid vorsichtig! >>

08.10 Uhr: Eine Tote bei Wohnungsbrand am Silvestertag

Bei einem Wohnungsbrand in Tempelhof kam am frühen Morgen des Silvestertages eine Frau ums Leben. Gegen 3.30 Uhr wurde der Feuerwehr der Brand in der Friedrich-Karl-Straße in Berlin-Tempelhof gemeldet, im zweiten Obergeschoss eines sechsgeschossigen Wohnhause. Die Feuerwehr rettete zunächst sieben Personen. Ein Bewohner wurde über eine Drehleiter gerettet, sechs über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht. Eine Frau musste reanimiert werden, sie verstarb aber noch im Rettungswagen. Die Feuerwehr war mit 56 Einsatzkräften vor Ort und konnte ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindern.

Bei dem Brand rettete die Feuerwehr sieben Personen, eine Frau kam ums Leben.
Bei dem Brand rettete die Feuerwehr sieben Personen, eine Frau kam ums Leben. Pudwell

07.54 Uhr: „Dinner for One“ - hier finden Sie alle Sendetermine

Dieser TV-Klassiker ist einfach zeitlos! Am Silvesterabend wird auch in diesem Jahr auf etlichen Kanälen der Kurzfilm „Dinner for One“ zu sehen sein. Der Sketch um mit Freddie Frinton und May Warden ist aus dem Programm der Party-Nacht nicht wegzudenken – und die Tradition, den Sketch jedes Jahr aufs Neue auszustrahlen, gibt es in diesem Jahr seit sagenhaften 50 Jahren. Hier lesen Sie, wie der legendäre Sketch zum Kult wurde - und wir haben alle Sendetermine für Sie zusammengestellt! >>

Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung säubern eine Straße von Silvestermüll.
Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung säubern eine Straße von Silvestermüll. dpa/Paul Zinken

7.35 Uhr: Die BSR rüstet sich für das Saubermachen nach der Party

Die Berliner Stadtreinigung bereitet sich auf das Aufräumen des Silvestermülls vor. An Neujahr sollen ab 2.00 Uhr morgens 500 Beschäftigte und 180 Reinigungsfahrzeuge eingesetzt werden, teilte die Stadtreinigung am Freitag mit. Das sind ungefähr so viele, wie an Neujahrstagen vor der Corona-Pandemie im Einsatz waren. In den vergangenen beiden Jahren gab es wegen coronabedingten Böllerverboten deutlich weniger Müll und dadurch auch deutlich weniger Einsatzkräfte. Die Reinigung an Neujahr konzentriert sich auf Schwerpunkte wie das Brandenburger Tor, aber auch die Strecke für den Neujahrslauf Unter den Linden wird gereinigt.

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Ab dem 2. Januar wird dann der Silvestermüll im restlichen Stadtgebiet von der Straßenreinigung entfernt. Bürgerinnen und Bürger könnten mithelfen, indem sie große Feuerwerksbatterien und Glasflaschen selbst entsorgen, da diese nicht mit Fahrzeugen aufgekehrt und nur per Hand aufgelesen werden könnten, teilte die Stadtreinigung mit.

07.08 Uhr: In diesen Zonen in Berlin ist das Böllern verboten

Es darf wieder geböllert werden, aber nicht überall! Aus Sicherheitsgründen gibt es in der Hauptstadt drei Verbotszonen für Feuerwerk: Sie befinden sich um den Alexanderplatz, um den sogenannten Steinmetzkiez in Schöneberg nahe der Pallasstraße sowie rund um das Gefängnis in Alt-Moabit. Das Verbot gilt vom Silvesterabend um 18 Uhr bis zum Neujahrsmorgen um 6 Uhr, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In diesen Zonen seien lediglich Wunderkerzen, Tischfeuerwerke und Knallerbsen erlaubt.

Am Vorabend vor dem Jahreswechsel schossen  Jugendliche in der Schöneberger Pallasstraße zahlreiche Raketen in den Nachthimmel.
Am Vorabend vor dem Jahreswechsel schossen Jugendliche in der Schöneberger Pallasstraße zahlreiche Raketen in den Nachthimmel. dpa/Paul Zinken

06.45 Uhr: Sicherheitskräfte rüsten sich für die Silvesternacht

Wire brisant wird die Silvesternacht in Berlin? Polizei und Feuerwehr rechnen mit einer Situation wie vor der Corona-Pandemie und stocken ihr Personal auf. Mit insgesamt mehr als 1400 Einsatzkräften wollen Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen aktiv sein. Das seien etwa dreimal so viele Kräfte wie üblich, teilte die Feuerwehr bereits am Donnerstag mit. Die Berliner Polizei will mit rund 1100 Beamtinnen und Beamten im Einsatz sein. Polizeipräsidentin Barbara Slowik erwartet ein ähnliches Silvester wie vor der Corona-Pandemie. Das bedeute ein deutlich erhöhtes Einsatzaufkommen.

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„Wir erwarten die ereignisreichste Nacht des Jahres“, sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen am Donnerstag. Wie die Jahre zuvor sei auch diese Silvesternacht eine große Herausforderung - zumal der Verkauf von Feuerwerkskörpern in diesem Jahr wieder erlaubt ist. In den vergangenen beiden Jahren war dies wegen der Corona-Pandemie nicht der Fall.