Das Badeparadies Tropical Islands: Hier darf ab Freitag wieder gerutscht und geplantscht werden. dpa/Patrick Pleul

Früher als geplant will Brandenburg weitere Öffnungen umsetzen. Bislang gilt dort anders als in Berlin noch eine Testpflicht in der Außengastronomie. Diese wird wohl kommende Woche entfallen. Am kommenden Dienstag will die Landesregierung weitere Öffnungsschritte beschließen. Auch für Veranstaltungen im Freien soll die Testpflicht entfallen. Bis zu 1000 Menschen können sich dann zusammenfinden. Die Maskenpflicht soll etwas gelockert werden, nämlich an Orten, wo Abstände eingehalten werden können. An Grundschulen und Horten soll sie komplett entfallen. Hygiene- und Abstandregeln sollen ebenso in Kraft bleiben wie eine Obergrenze von zehn Personen bei privaten Treffen zu Hause oder in der Gastronomie.

Corona-Inzidenz in einer Woche von 20,1 auf 11,1 gesunken

Bereits ab diesen Freitag öffnen in Brandenburg wieder Hotels für Touristen und Spaßbäder.

Grund für die weitgehenden Lockerungen: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle geht in Brandenburg weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, liegt nun landesweit bei 11,1, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag lag der Wert bei 12,9 und am Montag bei 13. Vor einer Woche betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 20,5.

In Teltow-Fläming weiterhin höchster Wert: 23,5

Der Landkreis Uckermark meldete mit 0,8 die geringste Zahl an Neuinfektionen innerhalb einer Woche bei 100.000 Einwohnern. In der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel war die Inzidenz von 1,4 am zweitniedrigsten. Den höchsten Wert verzeichnete unverändert der Landkreis Teltow-Fläming mit 23,5.

41 neue Corona-Fälle kamen am Mittwoch den Daten zufolge hinzu. Fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden landesweit registriert. 72 Patienten werden derzeit wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, von ihnen werden 28 intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 25 beatmet werden. Aktuell erkrankt oder infiziert sind geschätzt rund 1100 Menschen.