Eine Allee in Brandenburg. (Symbolbild) 
Eine Allee in Brandenburg. (Symbolbild)  Berliner Zeitung/Markus Wächter

Eine Zwölfjährige und zwei Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Polizei in zwei Bundesländern beschäftigt. Sie fuhren mit einem gestohlenen Auto Richtung Berlin, nach rund 100 Kilometern war das Abenteuer aber zu Ende. 

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Ein Mädchen und zwei Schüler aus der Region Friedland bei Neubrandenburg haben mit einem gestohlenen Auto eine rund 100 Kilometer lange Spritztour unternommen und sind nördlich von Berlin ertappt worden. Wie Polizeisprecher am Donnerstag sagten, wurde das Trio im Alter von 12, 14 und 16 Jahren im brandenburgischen Teschendorf (Oberhavel) von Polizisten gestoppt. Verletzt wurde niemand.

12-Jährige schnappt sich Muttis Wagen 

Ermittlungen ergaben, dass die Zwölfjährige am Mittwochabend plötzlich mit dem Autoschlüssel der Mutter und auch mit dem Wagen verschwunden war. Die Frau bat die Polizei über Notruf um Hilfe. Ermittlungen ergaben, dass das Trio über die Bundesstraßen 197 und 96 ins Nachbarland Brandenburg gefahren waren.

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Als Beamte den Wagen drei Stunden später gegen Mitternacht in Teschendorf stoppten, saß der 14-Jährige am Steuer. Dieser soll unter Drogen gestanden haben. Ein Test auf Amphetamin sei positiv ausgefallen. Gegen die zwei älteren Jugendlichen werde nun ermittelt, es bestehe Verdacht der unbefugten Benutzung eines Fahrzeugs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die beiden Schüler mussten zunächst noch bei der Polizei in Oranienburg bleiben.

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Die Zwölfjährige brachten Polizisten zusammen mit dem nicht beschädigten Auto der Mutter wieder nach Mecklenburg. Ganz so clever, wie sie sich gaben, waren die jugendlichen Ausflügler aber nicht, hieß es. Die Polizei kam ihnen unter anderem durch Handydaten auf die Spur.