So wirbt das Unternehmen mit dem Fernsehturm-Sexspielzeug.
So wirbt das Unternehmen mit dem Fernsehturm-Sexspielzeug. Planet Naughty

Es gibt Spielzeuge und es gibt Sexspielzeuge. Letzteres kann jetzt mit einem neuen Tool aufwarten, für solche die im Bett besonders kreativ sein möchten.

Mit diesem neuen Souvenir „ist Berlin so richtig im A****!“ Mit diesem Spruch bewirbt ein Berliner Unternehmerpärchen seinen  „Berlin Buttplug“ in Form des Fernsehturms. Das berichtet die Berliner Zeitung. Der Buttplug (Arschstöpsel, 14,90 Euro, für Männer und Frauen) sei laut dem Erfinder Thomas Viehweger das erste Sex-Souvenir der Stadt, so die Zeitung.

Und weiter: Ein Buttplug sei ein Sexspielzeug für den Analbereich. Der 43-jährige Viehweger sehe in dem symbolträchtigen Berliner Bau einen riesigen Phallus. „Dass diese Form bisher noch nicht für ein Sex-Spielzeug verwendet wurde, hat mich sehr verwundert“, sagt er über seine Idee.

Sind wirklich immer mehr Menschen an Po-Liebe interessiert?

Berlin-Souvenirs gebe es zwar schon genug, meint Viehweger. Aber eben keines für Sexspielchen, das auch die queere Szene anspricht. Sei es das Ampelmännchen als Schlüsselanhänger, das Brandenburger Tor als Handbürste, oder die „Berliner Luft“ als Konserve, so die Berliner Zeitung. Auf die Idee, den Berliner Fernsehturm als Sextoy zu vermarkten, ist wohl bisher noch niemand gekommen, glaubt der Berliner Unternehmer.

100 Prozent medizinisches Silikon, daraus soll der Buttplug bestehen.
100 Prozent medizinisches Silikon, daraus soll der Buttplug bestehen. Planet Naughty

Das Unternehmen Planet Naughty, das Thomas Viehweger zusammen mit seiner Verlobten Alicia Tschinkel betreibe, wolle dazu beitragen, das Thema Sex weiter zu enttabuisieren, schreibt die Zeitung. „Mit unseren Produkten wollen wir das Thema Sexualität auf humorvolle Weise beleuchten. Humor ist immer hilfreich, über schwierige Themen zu sprechen“, sagt Alicia Tschinkel.

Und mal sehen: Vielleicht gibt es ja schon bald auch das Brandenburger Tor und den Reichstag als Sexspielzeug zu kaufen. Wofür genau, das müsste uns dann allerdings der Sexspielzeug-Unternehmer eventuell noch mal genauer erklären.

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