Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf der Bühne - hier zündet er per Flammenwerfer den Kessel mit Rammstein-Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz an.
Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf der Bühne - hier zündet er per Flammenwerfer den Kessel mit Rammstein-Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz an. dpa/Malte Krusewig

Fans haben lange darauf spekuliert – und nun werden die Gerüchte Wirklichkeit: Beim letzten Konzert ihrer Europa-Tour im belgischen Ostende kündigten die Musiker um Frontmann Till Lindemann die Fortsetzung der Stadion-Tour für das Jahr 2023 an. Nach dem letzten Titel der Show, dem Abschiedslied „Adieu“, verschwanden die Rocker von der Bühne – und statt einem Abspann gab es auf der großen LED-Wand ein Bild, das viele Fans zum Jubeln bringt: Die Botschaft „See you in 2023“ – „Wir sehen uns 2023“.

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Bereits vor Monaten gab es Spekulationen – viele Fans gingen davon aus, dass die Stadion-Tour der Berliner Rocker im Jahr 2023 fortgesetzt wird. Dann wurden neue Tour-Termine veröffentlicht, die die Rocker in unzählige Städte geführt hätten. Doch der angebliche Konzert-Plan war eine Fälschung, die Tour-Manager dementierten. Nun wird der Wunsch nach neuen Konzerten doch erfüllt.

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In diesen Ländern spielt Rammstein im Jahr 2023

Neben der Wiedersehens-Botschaft erschienen beim Konzert in Ostende außerdem die Flaggen mehrerer Länder, in denen es 2023 Auftritte geben wird: Polen, Frankreich, Dänemark, die Slowakei, die Schweiz, die Niederlande, Portugal, Italien, Spanien, Ungarn, Belgien, Österreich, Deutschland, Finnland und Litauen. „Jetzt warten wir auf mehr Infos und die Tourdaten“, heißt es auf der Instagram-Seite eines ukrainischen Rammstein-Fanclubs.

Till Lindemann, der Frontmann von Rammstein, beim Konzert in Aarhus auf der Bühne.
Till Lindemann, der Frontmann von Rammstein, beim Konzert in Aarhus auf der Bühne. imago/Gonzales Photo

Es wäre der dritte Teil der Stadion-Tour: Bereits 2019 spielte Rammstein das aktuelle Programm. 2020 sollte die Tour fortgesetzt werden, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Zwischenzeitlich erschien auch die neue Platte „Zeit“, die Show wurde um mehrere Titel des Albums ergänzt. Doch auf einige Hits, etwa die von Fans bejubelten Lieder „Angst“ und „Dicke Titten“, warteten die Fans vergeblich. Nun können sie scheinbar doch noch darauf hoffen, dass sie auch diese Songs live erleben dürfen.

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Fans in Deutschland können die Band eventuell sogar vorher erleben – laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung planen die Rocker ein Silvester-Konzert für rund 145.000 Fans auf der Theresienwiese in München. Allerdings steht die Genehmigung der Stadt noch aus. Am 10. August will sich der Stadtrat mit dem Antrag befassen, heißt es.

Till Lindemann, Frontmann von Rammstein, bestätigt die Fortsetzung

Als Alternativort sei die Zeche Zollverein in Essen ins Gespräch gebracht worden. Die Zuschauerzahl entspreche dem Doppelten des Dortmunder Westfalenstadions, sagte Richard Röhrhoff, der Geschäftsführer der Essen Marketing. Er bestätigt laut einem Bericht der WAZ aber die Anfrage. „Man sucht eine Fläche für den 31. Dezember für 150.000 Menschen.“

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Gibt es also ein gigantisches Silvesterkonzert? Das wird sich zeigen. Und wenn nicht, haben die Fans nun immerhin die Chance auf eine neue Tour. Und zur Freude vieler Anhänger kann es sich dieses Mal garantiert nicht um eine Falschmeldung handeln. Die Wiedersehensbotschaft wurde von zahlreichen Konzertbesuchern mit Videos dokumentiert – und auch Till Lindemann, Frontmann von Rammstein, schrieb am Freitag auf Instagram: „Thank you Europe, see you 2023“.