Radweg im Bergmann-Kiez. 
Radweg im Bergmann-Kiez.  imago images/A. Friedrichs

Für bessere Routeninfos für Radfahrer in Online-Kartendiensten kooperiert die Berliner Senatsverwaltung unter anderem mit dem US-Anbieter Google. „Mit Google sind wir im Austausch, um herauszufinden, welche Datensätze im Radrouting nützlich sind und gebraucht werden“, teilte die Senatsverwaltung für Verkehr auf Anfrage am Freitag mit.

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„Dazu zählen zum Beispiel das Fahrradstraßennetz, die Straßenkategorien und perspektivisch das Radnetz.“ Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet und sich auf einen Twitterbeitrag eines Mitarbeiters der Verwaltung bezogen. 

Der Senat will die Daten automatisiert und öffentlich auch für andere Anbieter und Projekte zugänglich machen. „Bei Bedarf können sich interessierte Anbieter bis dahin an uns wenden“, hieß es.

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Google bietet auf Basis der Daten des Senats inzwischen detailliertere Routeninfos für Radfahrer bei seinem Kartendienst an. Dazu gehören etwa Angaben darüber, wie hoch die Anteile eigenständiger Radwege oder gekennzeichneter Radstreifen entlang der Strecke sind.

Mit der Funktion, „verschiedene Ebenen“ lassen sich auf Google Maps generell auch Fahrradwege in der Stadt anzeigen.