Um Brandorte noch besser aus der Luft zu erkunden, setzt die Berliner Feuerwehr jetzt Drohnen ein. Fotos: dpa/Fabian Sommer, imago/NuhrPhoto

Vier Drohnen gehören seit Anfang des Monats zur festen Ausrüstung der Berliner Feuerwehr. Aufgrund der positiven Erfahrungen und der nachgewiesenen Effizienz habe man sich dazu entschieden, die Fluggeräte nach der einjährigen Testphase und 184 Einsätzen innerhalb der ersten zehn Testmonate nahtlos in den Regelbetrieb zu integrieren. Das teilte die Berliner Feuerwehr auf Nachfrage  mit.

Die Drohnen werden genutzt, um Brandorte aus der Luft zu erkunden

Drei der vier Drohnen werden bei verschiedenen Einsätzen genutzt - größtenteils, um Brandorte aus der Luft zu erkunden. Auch für die Suche nach Menschen auf dem Eis und im Wasser sowie die Begutachtung von beschädigten Gebäuden nach Sprengungen ließ die Feuerwehr die Fluggeräte in die Luft steigen.

Mit der vierten Drohne werden Pilotinnen und Piloten ausgebildet. Derzeit kann die Berliner Feuerwehr auf 70 Menschen in drei Teams zurückgreifen, die den Umgang mit der Technik gelernt haben. Noch in diesem Jahr sollen weitere Drohnen beschafft werden. Die Feuerwehr ließ offen, wie viele und betonte gleichzeitig die gute Eignung der Geräte. Verbesserungspotenzial bestehe bei der Wasserdichtigkeit und Windanfälligkeit.