Bei der Wiederholungswahl in Berlin soll alles glattgehen. (Symbolfoto)
Bei der Wiederholungswahl in Berlin soll alles glattgehen. (Symbolfoto) dpa/Jens Kalaene

Berlin will sich nicht noch einmal bei einer Wahl blamieren. Damit bei der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus am 12. Februar auch alles glatt geht, beginnen in der zweiten Januarhälfte die Schulungen für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Sie werden von den Bezirkswahlämtern organisiert. Die Bezirke informieren über die genauen Termine. Bei den Schulungen sollen die Wahlhelfer auf ihren Einsatz am Wahltag vorbereitet werden. Nach Angaben der Landeswahlleitung werden bei der Wiederholungswahl berlinweit rund 42.000 Wahlhelfer gebraucht.

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Großes Interesse am Job als Wahlhelfer

Das Interesse daran war dem Landeswahlleiter Stephan Bröchler zufolge überraschend groß. Anfangs sei nicht sicher gewesen, ob es gelingen würde, genügend Interessenten zu finden. Dann habe es aber innerhalb weniger Wochen eine riesige Zahl von Meldungen gegeben - insgesamt allein online rund 52 000. Die Landeswahlleitung hatte die Anmeldungen für Wahlhelfer Mitte Dezember deshalb gestoppt.

Die Bezirke sind den Angaben zufolge derzeit noch dabei, diejenigen zu informieren, die am 12. Februar als Wahlhelfer gebraucht werden. Eine Rückmeldung bekommen Bröchler zufolge aber auch die, die nicht zum Einsatz kommen. Der Landeswahlleiter wies daraufhin, sich den 26. März vorzumerken. Dann steht die Abstimmung über den Volksentscheid zur Klimaneutralität an. Auch dafür würden Helfer gesucht.

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Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin hatte Mitte November entschieden, dass die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten wiederholt werden müssen. Um den Einsatz als Wahlhelfer attraktiver zu machen, wurde die entsprechende steuerfreie Aufwandsentschädigung von 60 auf 240 Euro erhöht.