Bei der Einstufung der Kontaktpersonen soll auch auf die Luftverhältnisse geachtet werden. Foto: Foto: dpa/Britta Pedersen

Die Senatsverwaltung für Bildung hat die Quarantäne-Vorgaben für Covid-19-Fälle an Schulen in der Hauptstadt gelockert. In einem Schreiben an alle allgemeinbildenden und beruflichen Einrichtungen heißt es: „Beim Auftreten eines SARS-CoV-2 positiv getesteten Falls sind nicht alle Schülerinnen und Schüler der betroffenen Lerngruppe bzw. Klasse als Kontaktpersonen der Kategorie I einzustufen und damit in Quarantäne zu setzen, sondern nur Personen im unmittelbaren Umfeld des/der Erkrankten.“

In dem Brief werden fünf Fallbeispiele mit jeweiligen Handlungsempfehlungen gegeben dafür, wer als sogenannte K1 gilt. Darunter verstanden wird eine „enge Kontaktperson, die 14 Tage ab letztem Kontakt zum Indexfall in häusliche Isolierung muss“. Für alle Varianten gelte, dass die Situation bei ungünstigen Lüftungsverhältnissen gegebenenfalls anders bewertet werden müsse.