Die fliegende Intensivstation "Christoph Berlin" war bei dem Unfall in Schönefeld im Einsatz.
Die fliegende Intensivstation "Christoph Berlin" war bei dem Unfall in Schönefeld im Einsatz. Morris Pudwell

Was muss das für ein Schock gewesen sein? Um 0.40 Uhr war eine Frau gerade mit ihrem Kleinwagen auf der gut ausgebauten, aber nicht beleuchteten Bundesstraße 96a in Schönefeld unweit des Flughafens BER unterwegs, als plötzlich ein Mann im Lichtkegel ihres Autos auftauchte. Es kam zum Crash, der für den Mann im Krankenhaus endete.

Unfall in Schönefeld: Frau versuchte noch auszuweichen

Erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt, der in Richtung Blankenfelde-Mahlow führt 100 Stundenkilometer, der Unfall geschah nach ersten Erkenntnissen bei 70 bis 80 km/h. Die Autofahrerin hatte noch versucht auszuweichen, traf den Mann aber trotzdem mit der rechten Fahrzeughälfte im Frontbereich, der Frontscheibe, der Tür und Teilen des Hecks.

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Das Unfallauto: Es ist schwer zu übersehen, wo das Auto den Mann getroffen hatte.
Das Unfallauto: Es ist schwer zu übersehen, wo das Auto den Mann getroffen hatte. Morris Pudwell

Der Mann flog durch den Aufprall durch die Luft und blieb reglos auf der Straße liegen. Rettungskräfte, ein Notarzt und auch die fliegende Intensivstation „Christoph Berlin“ wurden zum Unfallort gerufen. 60 Minuten habe es laut Zeugen gedauert, bis der Mann stabil genug war, um ins Krankenhaus geflogen zu werden. Über seinen aktuellen Zustand ist nichts bekannt.

Crash in Schönefeld: Wieso war der Mann auf der Straße

Die Frau, die das Unfallauto gesteuert hatte, stand nach dem Unfall sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Sie wurde von Angehörigen abgeholt. Die Straße wurde für anderthalb Stunden gesperrt. In beide Richtungen kam es trotz der nächtlichen Stunde zu Staus.

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Wieso der Mann bei völliger Dunkelheit auf der Straße stand, obwohl sich ein Auto näherte, das müssen die nun angelaufenen Ermittlungen zeigen.