Berliner Zeitung/Markus Wächter Spätestens ab dem 28. Dezember dürfen sich privat nur noch zehn Personen treffen, die geimpft oder genesen sind Am Donnerstag berät der Senat in einer Sondersitzung über die Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse (Symbolbild). Berliner KURIER/Markus Wächter

Nachdem sich Bund und Länder am Dienstag auf härtere Corona-Maßnahmen geeinigt haben, kommt der Berliner Senat am Donnerstag, einen Tag vor Heiligabend, zu einer Sondersitzung zusammen. Das wurde der Berliner Zeitung aus Regierungskreisen bestätigt. Für die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und den erst am Dienstag vereidigten Senat wird es die erste große Bewährungsprobe. Für wann genau die Sitzung angesetzt ist, wurde noch nicht bekannt.

Abgeordnetenhaus: Epidemische Lage beschlossen

Bund und Länder hatten am Dienstag Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene beschlossen. Spätestens ab dem 28. Dezember dürfen sich privat nur noch zehn Personen treffen, die geimpft oder genesen sind. Großveranstaltungen sollen ohne Zuschauer stattfinden, Clubs und Diskotheken vorerst schließen. Die große Frage: Schärft Berlin jetzt nach und geht womöglich noch über die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde hinaus?

Weil sich das Berliner Abgeordnetenhaus am Dienstag auf die epidemische Lage für Berlin geeinigt hat, verfügt nun auch die Landesregierung um Franziska Giffey über mehr Möglichkeiten, um Corona-Maßnahmen zu verschärfen. Aber: Es ist gut möglich, dass Giffeys Senat den Beschlüssen folgt und sie eins zu eins umsetzt. Die Regierende Bürgermeisterin saß in der Sitzung am Dienstag gleich neben Bundeskanzler Olaf Scholz, die beiden schienen einträchtig und haben dasselbe Parteibuch.