Die Sommer-Berlinale 2021 fand auf der Museumsinsel statt. imago/Dave Bedrosian

Wird auch die Berlinale 2022 teilweise in den Sommer verlegt, wiederholt sich das Spiel vom letzten Mal? Wie 2020 sagte jetzt zunächst das Medienboard seine legendäre Festival-Party ab, andere Veranstalter dürften folgen.

Es muss Kirsten Niehuus und Helge Jürgens schwer gefallen sein, aber die Pandemie zwingt die beiden Chefs der Filmförderanstalt Medienboard Berlin-Brandenburg auch dieses Mal wieder zu einem Ausweichmanöver. „Da wir nicht glauben, dass im Februar eine fröhliche, entspannte Partysituation gegeben sein wird, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, unsere MBB-Party anlässlich der Berlinale 2022 zu verschieben“, so das Duo. „Aber unser Motto ist ,Safety is The New Glamour'! Wir hoffen sehr, dass wir im Sommer 2022 gesund und ausgelassen ,nachfeiern‘ können … dann mit richtigem Glamour!“

Alles hängt von der aktuellen Corona-Lage ab

Im vorigen Jahr dauerte es nicht lange, da meldete sich auch die Berlinale-Leitung zu Wort und gab die Zweiteilung ihres Festivals bekannt. Es gab eine virtuelle Berlinale für Fachleute im März 2021 und eine glamouröse Sommer-Berlinale im Juni, unter anderem auf der historischen Musemsinsel.

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Ob es dieses Mal ebenso kommt, hängt sicher von der aktuellen Corona-Lage ab, höchstwahrscheinlich auch von den Maßnahmen, die der Bund und Berlin in den nächsten Tagen und Wochen treffen werden. Bisher geht das Berlinale-Leitungsduo Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek offenbar von einem Filmfestival wie geplant aus, und das Akkreditierungsverfahren läuft weiter. Die 72. Berlinale soll vom 10. bis 20. Februar 2022 stattfinden.

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