Im Schnitt hatten die Berliner in den vergangenen Monaten weniger Geld in der Tasche. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die Reallöhne der Berliner sind laut Statistischem Landesamt gesunken. Im April, Mai und Juni 2020 lagen sie in Berlin durchschnittlich 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, in Brandenburg betrug das Minus 1,4 Prozent, wie das Amt für Statistik beider Länder mitteilte. Das sei jeweils der stärkste Rückgang seit mehr als zehn Jahren.

Maßgeblich dazu beigetragen habe die Kurzarbeit. Das Kurzarbeitergeld wird in der Verdiensterhebung nicht mitgerechnet. In Berlin waren nach Daten der Arbeitsagentur im Juni rund 183.000 Menschen in Kurzarbeit, in Brandenburg 72.000.

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Vollzeitbeschäftigte Berliner kamen im zweiten Vierteljahr noch auf einen Bruttomonatsverdienst von durchschnittlich 3581 Euro. In Brandenburg waren es 2880 Euro. Dabei sind Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld einberechnet.