In Berlin markieren weiße Räder die Unfallorte, an denen Radfahrer im Straßenverkehr sterben. An der Greifswalder Straße / Am Friedrichhain kam es nun erneut zu einem tödlichen Unfall.  Adfc

Es ist schon wieder geschehen: In Prenzlauer Berg starb  am Dienstagvormittag eine Frau, die mit dem Rad unterwegs war nach einem schweren Verkehrsunfall am Unfallort.

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Die 58-Jährige  war gegen 9.50 Uhr mit ihrem Fahrrad auf der Straße Am Friedrichshain in Richtung Greifswalder Straße unterwegs. Kurz vor der Kreuzung Greifswalder Straße kam es dann aus noch nicht geklärter Ursache zu einer Berührung mit einem in gleicher Richtung fahrenden Lkw. Im weiteren Verlauf wurde die Radfahrerin von der Sattelzugmaschine überfahren. Die Frau verstarb noch am Unfallort.

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„Der 52-jährige Lkw-Fahrer und zwei Zeugen standen so stark unter dem Einfluss des Geschehens, dass sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Der ADFC aktualisierte eine Karte, in der alle tödlichen Unfälle in diesem Jahr markiert sind. In diesem Jahr starben bereits zehn Radfahrer auf Berlins Straßen. 

Der Kreuzungsbereich war noch Stunden nach dem Unfall gesperrt. 

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An dieser einen Kreuzung starben in diesem Jahr schon mehr Menschen. So wurde am 28. Mai eine Radfahrerin von einem Betonmischer überfahren. Am 19. Oktober fuhr ein Motorradfahrer einen Fußgänger an, der eine Straßenbahn erreichen wollte, und tötete ihn.

Der Verein Changing Cities nimmt den Tod der Radfahrerin zum Anlass für eine Mahnwache. An diesem Mittwoch, 8. Dezember, wollen die Aktivisten ab 17.30 Uhr an der Straße Am Friedrichshain, Ecke Friedenstraße des Unfallopfers gedenken und für sichere Straßen demonstrieren.