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Kinder zu laut: Eltern verprügeln ruhebedürftigen Reisenden im Regionalexpress

Regionalexpress
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imago/STPP (Symbolbild)

Berlin -

Ein banal scheinender Streit um Kinderlärm in einem Regionalexpress zwischen Ludwigslust und Berlin ist zu einem brutalen internationalen Konflikt eskaliert. Alle Beteiligten hatten laut Bundespolizei einen Migrationshintergrund.

Vom Lärm zweier spielender Kinder gestört, bat ein 21-jähriger Fahrgast die Eltern um Ruhe. Statt die Kinder zu Rücksicht aufzufordern, tickten die Eltern aus. Zwischen dem ruhebedürftigen Afghanen und den Eltern entbrannte eine zunächst verbale Auseinandersetzung.

Mutter reißt Mann zu Boden, Vater tritt zu

Dann schlug der Vater, ein 35-jähriger Marokkaner, mit Fäusten auf den Fahrgast ein. Seine Lebensgefährtin, eine 39-jährige Polin, hielt das Opfer laut Bundespolizei dabei fest.

Dabei blieb es nicht, später riss sie den Afghanen auch noch zu Boden, wo der männliche Angreifer weiter auf ihn eintrat. Noch Schlimmeres wurde verhindert, weil mitreisende Fahrgäste das Pärchen von ihrem Opfer trennten und die Polizei riefen.

Der angegriffene Mann musste mit mehreren Frakturen ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. BK