Berlin-9.30 Uhr an Tag fünf des Blackouts in der Hauptstadt, überall schrillen Handys mit einem ekligen Alarmton. Die Meldung, die Berliner hier lesen, sorgt für Stirnrunzeln – und dann für große Lacher.
Nach fünf Tagen warnt der Berliner Senat vor dem Stromausfall

Am Mittwochvormittag – unmittelbar nach der Meldung, dass der Stromausfall ab 11 Uhr vollständig behoben werden soll – bekommen Berliner eine offizielle Warnmeldung auf ihr Smartphone gesendet. „Extreme Gefahr“, heißt es hier, „mittlere Warnstufe“.
Was kommt jetzt, fragt man sich. Die Antwort könnte kaum peinlicher sein: Nach fünf Tagen warnt die Hauptstadt ihre Bürger dann auch mal vor dem Blackout. „Achtung! Warnung Stromausfall für Berlin: Informieren Sie sich in bekannten Warnmedien“, steht in der rot hinterlegten Push-Nachricht. „Herausgegeben wurde die Meldung vom Land Berlin, von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.“
Wie es zu dieser stark verspäteten Meldung kommen konnte, ist unklar. Eine KURIER-Anfrage an die zuständige Senatsverwaltung bleibt bisher unbeantwortet.
Berlin lacht über Warnmeldungs-Fail
Auf dem Kurznachrichtendienst X gibt es bereits erste Reaktionen auf die verspätete Warnung vom Land Berlin – sie fallen alle höhnisch aus: „Lol, auch schon mitgekriegt, Berlin? Diese Peinlichkeit sagt alles, was man über unsere Stadt wissen muss“, schreibt ein Nutzer. „Dit is Berlin“, witzelt ein anderer schlicht.
„Extreme Gefahr: Warnung Mittel“. Dit is Berlin. pic.twitter.com/9mkIGZ963i
— Arnd Pollmann (@ArndPollmann) January 7, 2026
