Immer wieder werden Katzen ausgesetzt (Symbolfoto). Foto: Stefan Klippstein/zVg

Auf Facebook schreibt eine Berlinerin von einer traurigen Entdeckung, die sie während ihres Gassi-Spaziergangs mit dem Hund am Sonntagmorgen gemacht hat: Sie fand drei Katzen - eingesperrt in einem Karton. Eines der Kätzchen war noch ein Baby.

Der etwa 30 Kubikzentimeter große Karton stand auf dem Parkplatz Arkenberge. Die Aussetzer hatten den Tieren nur zwei bis drei Löcher im Karton zum Atmen gelassen - ansonsten sei er zugeklebt gewesen. So hatten die Katzen kaum Platz und keine Möglichkeit zu entkommen.

Finderin bittet die Polizei um Hilfe

Die Finderin rief die Polizei. Nach einer knappen halben Stunde trafen die Beamten ein und nahmen die Katzen in Empfang. Die Retterin schreibt auf Facebook: „Ich verstehe nicht, wer so etwas tun kann. Diesmal hatte die Aussetzung ein gutes Ende und das zum ersten Advent.“

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Viele Nutzer reagieren dankbar und verurteilen die Tat. Eine Nutzerin schreibt, dass die Aussetzung unverständlich für sie sei. Und weiter: „Aussetzen ist schon widerlich, aber den Tieren nicht mal die Chance geben, sich selbst zu retten und sie dort so qualvoll verenden zu lassen, ist einfach nur abartig.“