Ein Elektrofahrzeug vom Model Y steht zur Eröffnung der Tesla-Gigafactory Berlin Brandenburg auf einem Band. picture alliance/dpa

„Made in Germany“ steht für Qualität und gute Wertarbeit. Eigentlich! Denn für das neue Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide scheint das nicht zu gelten. Die ersten Autos sind da vom Band gerollt und sorgen für alles andere als Begeisterung bei ihren Käufern. Die klagen über schlechte Qualität! Aber wie schlecht sind die Autos aus Grünheide wirklich?

Lesen Sie auch: Nächster Preis-Schock: 35 Prozent mehr für Strom – Millionen Deutsche betroffen >>

Die Website Teslamag.de berichtet unter Berufung auf Kundenberichte, dass der Qualitätsstandard der neuen Autos arg zu wünschen übrig ließe. Zwar waren bei der offiziellen Eröffnung der Gigafactory am 22. März 30 perfekte Fahrzeuge an Kunden übergeben worden. Doch sollen die speziell für diesen Tag aufgemotzt worden sein.

Lesen Sie auch: Diesen Corona-Irrsinn versteht keiner mehr! Warum schützt uns die Politik nicht? >>

Käufer-Fotos zeigen schlechte Tesla-Qualität

Die Website berichtet von einem Erstkunden, dem ein Fabrikmitarbeiter bestätigt haben soll, dass die 30 Vorzeigeautos intensiv begradigt und aufbereitet worden seien. Die gezeigte Qualität entspreche nicht dem aktuellen Serienstandard.

Und das bekommen die Käufer der ersten Grünheider Serie des Tesla-Modells Y jetzt zu spüren. In den sozialen Medien mehren sich Berichte über schlechte Qualität der neuen Autos. So zeigt ein Twitter-User zum Beispiel Fotos, auf denen katastrophale Spaltmaße zu sehen sind, die von viel zu eng bis gigantisch groß reichen. Die Heckklappe ragt auf einer Seite prominent hervor. „Leider ist die Qualität der deutschen Teslas wirklich nicht gut. Das sind ein paar Eindrücke von meinem MYP, der mir gestern übergeben wurde…“, schreibt er dazu.

Ein anderer berichtet von Kratzern im schwarzen Lack, die vermutlich durch unsachgemäße Politur entstanden sind. „Dazu überall schleimige Schmierreste“, schreibt er auf Facebook.

Tesla-Autos haben häufig Mängel

Ist das also der neue Standard der Tesla-Autos aus Grünheide? Wohl eher nicht. Denn wenn man ehrlich ist, hat selbst Tesla-Chef Elon Musk vor einem Jahr davon abgeraten, eines der ersten Autos einer neuen Fabrik zu kaufen, wenn man höchste Qualitätsansprüche stellt.

Lesen Sie auch: Tesla-Milliardär Elon Musk scheitert an der Berghain-Tür: DARUM konnte der US-Unternehmer den legendären Berliner Club nicht besuchen >>

„Schon 2021 hatte Elon Musk höchstpersönlich der Kundschaft empfohlen, Autos nicht während der Anlaufphase einer neuen Fabrik zu kaufen, da es in dieser Zeit häufiger zu Fehlern komme“, berichtet die Computerbild. Aber auch sonst sind Fehler bei Tesla leider keine Seltenheit – wohl auch nicht, wenn die Autos künftig das Siegel „Made in Germany“ tragen.