Das Coronavirus  Illustration: imago images/Alexander Limbach

Innerhalb eines Tages sind in Berlin 76 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das sind so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesopfer erhöht sich damit laut dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Mittwoch auf 1711.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Berlin ist innerhalb von 24 Stunden um 1222 gestiegen. Demnach haben sich in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie 109.525 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile aber 90.827 genesen sind – 1428 Menschen mehr als am Vortag. 16.987 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

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Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 199,2

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Pankow registriert (+153), gefolgt von Mitte (+149) und Charlottenburg-Wilmersdorf (+140). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 199,2 und damit knapp unter dem Wert von 200, bei der ab Sonnabend die eingeschränkte Bewegungsfreiheit in Berlin gelten soll. Die Corona-Ampel für diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz steht weiter auf Rot. Erst ab einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

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Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 32,5 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 420 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 354 beatmet. Insgesamt befinden sich 1527 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht auf Grün. Der Wert liegt bei 0,97.