Auch in Berlin dürfte es in der kommenden Woche ziemlich windig werden. Foto: dpa/Paul Zinken

Es war die Schock-Nachricht zum Frühlings-Wetter: Am Mittwoch meldeten Wetter-Experten, dass Deutschland nach schönen Frühlingstagen in der kommenden Woche mit einer turbulenten Wetterlage rechnen kann. Ein Monster-Orkan wurde angekündigt, Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Nun liegen neue Berechnungen vor.

Und die sehen schon etwas entspannter aus – aber nur ein kleines bisschen, verrät Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Das europäische Wettermodell hatte zeitweise einen sogenannten Schnellläufer in den Berechnungen, das ist ein gefährliches Randtief mit Orkanböen bis in Flachland und der wäre direkt über Deutschland gezogen“, sagt er. „Bei der letzten Berechnung gestern Abend wurde das aber wieder etwas entspannter gesehen.“ Dass sich etwas entwickeln könnte, sei trotzdem wahrscheinlich. „Allerdings müssen wir bei den Details noch etwas abwarten.“ Das US-Wettermodell sehe für den kommenden Donnerstagmorgen in der Mitte und im Norden bis ins Flachland schwere Sturmböen bis 100 km/h.

Die nächsten Tage werden wechselhaft - und lassen uns bibbern

Denn es sind noch ein paar Tage Zeit – und die werden wir zunächst mit Bibbern verbringen! Am Freitag werden es bis zu 7 Grad, vereinzelt kann es Schneeregenschauer geben. Am Sonnabend und Sonntag liegen die Höchsttemperaturen bei maximal 10 Grad, es wird am Tag freundlich, aber bewölkt, in den Nächten klirrend kalt. Montag und Dienstag gibt es Höchstwerte von bis zu 10 Grad und einen Mix aus Sonne und Wolken – und am Mittwoch wird sich das Wetter verändern. Der Tag werde freundlich starten, heißt es – aber dann wird es windig, es kommt Regen.

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„Der warme Sonnenfrühling hat erstmal ade gesagt, nun ist der kalte Sonnenfrühling da. Aus Skandinavien hat uns Polarluft erreicht. Da ist mit Wärme nicht viel zu wollen“, sagt Jung. „Wir haben ja auch erst Anfang März und da kann es nochmal so richtig kalt werden bei diesen Wetterlagen.“ Immerhin könne man in den kommenden Tagen draußen wieder viel Sonne tanken.

„Das Hochdruckgebiet hält mindestens bis Dienstag durch. Dann wird sich die Wetterlage wieder ändern. Aus Westen ziehen Tiefs zu uns. Diese bringen Sturmböen. Es deutet sich eine stürmische Westwetterlage mit viel Regen an. Zumindest im Westen kann es richtig nass werden, im Osten kommt dagegen meist weniger Niederschlag an. Wir sind gespannt, wie sich die Sturmlage weiter entwickeln wird.“