Das Rosentolz-Duo AnNa R. und Peter Plate in der Dokumentation. MDR/Olaf Becker

Gerade erst hatte Peter Plate im KURIER-Interview ausgeschlossen, dass eine Rosenstolz-Wiedervereinigung kurz bevorstehe, da überrascht uns die UFA mit der Ankündigung, eine Rosenstolz-Serie an den Start zu bringen. Der Hammer!

Rosenstolz gehören zu den  erfolgreichsten deutschen Popacts der letzten Jahrzehnte. Das Duo AnNa R. und Peter Plate verkaufte vier Millionen Tonträger, hatte fünf Nummer-1-Alben, riesige Stadiontourneen und eine  jahrelange Dauerpräsenz in Rundfunk und Musikfernsehen. Und dann? War plötzlich alles vorbei. Die Seelen leer, die Herzen ausgebrannt. Ende 2012 ging man auseinander, beide Künstler wollten eine Pause einlegen, auf unbestimmte Zeit, wie es hieß.

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Seitdem fiebern Hundertausende Fans einem Comeback  entgegen, bisher vergeblich.

Aufstiegsträume und Absturzängste von Rosenstolz

In diesem Jahr werden Rosenstolz nun 30 Jahre alt. Und weil die Deutsch-Pop-Band bis heute unvergessen ist, hat die UFA eine vierteilige Documentary-Serie aufgelegt. Der naheliegenden Titel: „Rosenstolz – Liebe ist alles“. Darin sprechen AnNa R., Peter Plate und Ulf Leo Sommer „erstmals seit zwölf Jahren über Aufstiegsträume und Absturzängste, Liebe und Freundschaft, Stagefright und Burnout“, so die UFA.

Private, noch nicht gezeigte Aufnahmen würden einen anderen Blick auf das Leben als Popstars zeigen, und enge Wegbegleiter, Kollegen und Freunde kommen zu Wort, darunter  Musikproduzent Tom Müller, Inga Humpe, Sarah Connor und der Musik-Manager Tim Renner.

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Das Rosenstolz-Duo zur Mini-Serie: „Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir Interesse an einer Dokumentation über Rosenstolz hätten. Unsere Antwort war immer wieder dieselbe: Nein, denn über uns wurde doch schon alles erzählt. Doch dieses Mal war es anders: Als Marc Lepetit und Tim Evers uns ihre Idee vorstellten, ein Konzept zu verfolgen, welches die Geschichte von Rosenstolz anhand der 1990er- und 2000er-Jahre im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die in diesem Land vor sich gingen, erzählt, waren wir sofort überzeugt.“

Rosenstolz-Interview ist das erste gemeinsame seit zwölf Jahren

Und weiter: „Wir verliebten uns so sehr in dieses Projekt, dass wir auf einmal auch Lust hatten, ein aktiver Teil dieser Dokumentation zu sein. Dieses Interview ist das erste gemeinsame seit zwölf Jahren. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen.“

„Rosenstolz – Liebe ist alles“ steht ab 8. Dezember 2021 in der ARD-Mediathek zum Streamen bereit. Am 26. Dezember ist außerdem die 90-minütige Dokumentation „Legenden – Rosenstolz“ um 21.50 Uhr im MDR zu sehen.

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