Das Festival „Unter freiem Himmel“ in Schönefeld: So wie im vergangenem Jahr bei dem Konzert mit Mia können dort die Zuschauer in mit Getränkekisten abgesperrten Bereichen die Stars auf der Bühne erleben. DAVIDS/Christina Kratsch

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen rutscht immer mehr in den Keller, die Lockerungen in der Stadt gehen weiter. Nun dürfen sich die Berliner nach monatelanger Zwangspause auch wieder auf Konzerte freuen. Denn Shows unter freiem Himmel sind möglich. Erste Künstler wie Kurt Krömer, Felix Jaehn, Max Mutzke oder Nena sind startbereit. Auch Welt-Star Tom Jones ist in Berlin dabei. In dieser Woche soll es mit den ersten Konzerten  auf einem Feld nahe des Flughafens Schönefeld losgehen.

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Das Areal an der Straße Am Flughafen gehört zu den jüngsten Open-Air-Spielorten der Hauptstadtregion. Im vergangenen September ging dort erstmals die Veranstaltungsreihe „Unter freiem Himmel“ über die Bühne, die in diesem Jahr fortgesetzt werden soll.

Techno-DJ Paul van Dyk gehört zu den ersten Stars, die nach dem Lockdown in Berlin wieder auftreten. dpa

Endlich wieder Musik von der Bühne! Der Wunsch der Menschen danach ist groß. Kein Wunder, dass die ersten Shows  bereits ausverkauft sind. Wie die von DJ Boris Brejcha, mit der am 4. Juni das „Unter freiem Himmel“-Festival starten soll. Auch für Paul van Dyk am Folgetag, für Felix Jaehn (12. Juni) und „Gestört aber geil“ (18./19. Juni) gibt es keine Karten mehr. Dass die Festival-Tickets, die es nur im Internet gibt, schnell weg sind, liegt auch daran, dass sämtliche Konzerte mit eingeschränkter Zuschauerzahl stattfinden. Nach den aktuellen Corona-Regeln sollen in Brandenburg ab 3. Juni und in Berlin ab 4. Juni wieder Veranstaltungen im Freien erlaubt sein – aber vorerst nur bis zu 500 Menschen.

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Doch die Chance ist groß, bei anderen Stars in Schönefeld dabei zu sein. Die Veranstalter haben ein gewaltiges  Konzertprogramm aus Pop, Rock und Schlager aufgelegt. Karten gibt es für Max Mutzke (13. Juni/ab 43 Euro), Beatrice Egli (27. Juni/ab 48 Euro), Milow (11. Juli/ab 43 Euro), der Band Mia (18. Juli/ab 43 Euro), Robin Schulz (24. Juli/ab 75 Euro) oder Nena (25. Juli/ab 59 Euro). Der Dresdner Olaf Schubert ist mit seiner Show „Zeit für Rebellen“ am 6. Juni einer der ersten Comedians, der in Berlin wieder auftritt (Tickets ab 35 Euro). Die Kartenpreise für diese Events beziehen sich immer auf einen abgegrenzten Bereich für zwei Leute.

Der Auftritt von Nena ist für den 25. Juli geplant. Die Karten für die Shows des „Unter freiem Himmel“-Festivals gibt es im Internet bei Ticketmaster.de. Imago/Ritzau Scanpix

Selbst auf den heimischen Komiker-Star Kurt Krömer müssen die Berliner nicht verzichten. Wegen der großen Nachfrage spielt er sein Programm „Stresssituation“ im Sommer gleich zwei Mal auf der Parkbühne Wuhlheide (27./28. August). Es gibt noch Karten ab 43 Euro.

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Damit geht auch die Open-Air-Spielstätte in der Wuhlheide trotz Pandemie wieder an den Start. Neben Krömer tritt dort die Berliner Band Seeed auf. An fünf Abenden finden ihre Konzerte statt (10. bis 15. August). Auch sie sind schon ausverkauft. Karten gibt es aber noch für Ben Zucker (3. September/59,90 Euro) und für Mark Forster, der am 12. September sein 2020 ausgefallenes Konzert nachholt (ab 59,90 Euro). Klassisch wird es am 1. August. Dann spielen die Berliner Symphoniker in der Parkbühne Werke des italienischen Filmkomponisten Ennio Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod“). Karten gibt es ab 35 Euro.

Kurt Krömer bei einem Auftritt in seiner Bühnenshow „Stresssituation“, die er im August wieder auf der Parkbühne Wuhlheide präsentiert. Imago/stock & people

Wie im Jahr zuvor werden auch in diesem Corona-Sommer kaum internationale Stars auftreten. So wurde etwa das Konzert von Sting, das Ende Juni in der Zitadelle Spandau stattfinden sollte, auf den Sommer 2022 verschoben. Doch ein Welt-Star kommt. Tom Jones wird seine „Surrounded by Time“-Show am 12. September (Karten ab 81 Euro) in der Waldbühne spielen.

Der „Tiger“ kommt nach Berlin: Welt-Star Tom Jones soll im August in der Waldbühne auftreten. Imago/PR Images

Bei Konzert-Besuchen gilt derzeit: Sitzplatzordnungen und Abstandsregeln von 1,50 Meter sind einzuhalten. Je nach Konzert-Ort müssen in speziellen Bereichen auch Schutzmasken getragen werden. Besucher brauchen einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest. Ausnahme sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Geimpfte müssen ihren Impfausweis zeigen, die Zweitimpfung muss mindestens 15 Tage zurückliegen. Genesene müssen ihren positiven PCR-Test in Bezug auf eine Corona-Infektion vorlegen, der mindestens 28 Tage, aber nicht mehr als sechs Monate zurückliegt.