Eine Frau gibt in einem Wahllokal Wahlzettel für die Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin ab.
Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild
Eine Frau gibt in einem Wahllokal Wahlzettel für die Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin ab.

Der FDP-Mann für Neukölln hat Berlin den Rücken gekehrt, auf  den Wahlzetteln tauchte er dennoch auf. Eine weitere Panne reiht sich in die  Folge von Fehlern in Vorbereitung auf die Wahl in Berlin.

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Für den Wahlkreis Neukölln 2 wurde bei den Erststimmen für die FDP ein Kandidat angegeben, der aus Berlin weggezogen ist, teilte der Landeswahlleiter am Donnerstag mit. Er ist daher nicht mehr wählbar, einen Ersatzkandidaten gibt es nicht. Bislang bei der Briefwahl abgegebene Stimmen für diesen Kandidaten sind ungültig.

1700 Wähler müssen angeschrieben werden 

Nun werden neue Stimmzettel gedruckt. Die bisherigen knapp 1700 Briefwähler des Wahlkreises sollen angeschrieben werden. Sie können, wenn sie wollen, ihre Wahl für die Erststimme mit dem neu gedruckten Stimmzettel wiederholen. Der frühere Stimmzettel in dem verschlossenen Umschlag werde dann nicht berücksichtigt.

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Landeswahlleiter Stephan Bröchler betonte: „Es gibt keine hundertprozentig reibungslosen Wahlen – weder im Bund noch in den Bundesländern.“ Wichtig seien „Transparenz, eine schnelle Fehlerkorrektur und engmaschige Kontrollen“.

Zuvor waren bereits Wahlunterlagen verschickt worden, die ein falsches Datum in den englischen Erklärungen aufwiesen.