Rettungskräfte an der Unfallstelle auf der A115.
Rettungskräfte an der Unfallstelle auf der A115. Twitter/Feuerwehr Potsdam

Der Wintereinbruch in der Region hat auf den Straßen in Berlin und Brandenburg zu Chaos und vielen Unfällen auf den Straßen geführt. Besonders betroffen: die Autobahnen in Brandenburg. Schon bis Donnerstagnachmittag hatte die die Polizei 80 witterungsbedingte Unfälle im Land gezählt. Das teilte ein Sprecher der Behörde mit. Mindestens zehn Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. 

Besonders heftig endete ein Crash auf der Autobahn nahe Potsdam.

Zwischen den Anschlussstellen Kleinmachnow und Babelsberg ereignete sich der schwerste Verkehrsunfall. Schon am Vormittag kam es auf der A115 zu einer Massenkarambolage.

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Smart gerät ins Schleudern

Ein Smart-Fahrer sei aus bisher nicht geklärter Ursache mit seinem Kleinwagen ins Schleudern gekommen, teilte die Polizei mit. Nachdem er auf der linken Spur zum Stehen kam, konnten nachfolgende Fahrzeuge nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierten mit dem Fahrzeug.

Ein Beifahrer stieg aus dem Auto, um erste Hilfe zu leisten. Dabei wurde er von einem nachfolgenden Auto erfasst und schwer verletzt. Insgesamt mussten vier Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Elf Fahrzeuge waren nach Informationen der Polizei an dem Massen-Unfall beteiligt. Zwei Autofahrer seien mit Sommerreifen unterwegs gewesen, hieß es. Sechs Autos mussten abgeschleppt werden.

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Die Polizei geht von einem sechsstelligen Sachschaden aus. Wegen der stundenlangen Sperrung kam es zu langen Staus.

Die Polizei widerholte ihre dringende Bitte an die Autofahrer, ihre Fahrweise den Wetterverhältnissen anzupassen. Winterreifen und verringerte Geschwindigkeit könnten Unfälle und Verletzungen verhindern.