Nach einer Schamanenritual rannte Daniel W. in den kolumbianischen Dschungel. Fcebook / privat

Ein Berliner ist mehrere Tage nach seinem Verschwinden in Kolumbien geschwächt wiedergefunden worden. Der 29-jährige Daniel W. sei „desorientiert und dehydriert“, aber ansonsten gesund entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Der Mann wohnt seit einiger Zeit in der Hauptstadt, kam ursprünglich aus München.

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Daniel W. soll Mitte März mit einem Freund nach Kolumbien gereist sein, wo die beiden einen Mann aus Irland kennenlernten. Während sein Freund wieder heim reiste, blieb Daniel mit dem Iren in Kolumbien. Er nahm nach Medienberichten an Schamanenritualen in Mocoa teil, um sich selbst zu finden. Nach einem solchen Ritual soll er sich - berauscht von Substanzen, die er zu sich genommen hatte - ausgezogen haben und komplett nackt in den Dschungel gerannt sein.

Seit dem 13. April galt er als vermisst. Kurz darauf soll er noch von Bauern gesehen worden sein, die ihm noch Essen gaben. Dann verlor sich seine Spur.  

Die hiesige Polizei teilte nun mit, Daniel sei jetzt am Mittwoch gefunden worden, nachdem Suchtrupps die Region Putumayo im Süden Kolumbiens, in der er zuletzt gesehen worden war, durchkämmt hatten. Direkt vor Ort leisteten die Polizisten Erste Hilfe. Daraufhin sei Daniel in ein Militärkrankenhaus in der Stadt Mocoa gebracht worden, wo er untersucht wurde.