Arafat Abou-Chaker Foto: Imago.Images/Olaf Wagner

Am Montag wurde der Prozess gegen den Berliner Clan-Boss Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder plötzlich unterbrochen. Der Mutter der Angeklagten gehe es schlecht, hieß es vom Gericht zur Begründung. Nun verdichten sich die Zeichen, dass sie nur wenige Stunden später gestorben ist.

Auf seinem Instagram-Profil postete Arafat Abou-Chaker in der Nacht zum Dienstag ein schwarzes Bild mit einer Kerze. Darunter stand der Satz: „Wahrlich wir gehören zu Allah und zu ihm werden wir zurückkehren.“ Laut der „Bild“ sei der Tod der Mutter Abou-Chakers der Zeitung bereits bestätigt worden. Eine Quelle nannte sie nicht. Wie die Zeitung weiter berichtet, litt die Frau an einer Infektion mit dem Coronavirus.

Der Prozess soll laut Gericht am 30. September fortgesetzt werden. Dann geht es mit der Befragung des Rappers Bushido weiter, der auch als Nebenkläger auftritt. In dem Prozess werden Arafat Abou-Chaker versuchte schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen.