Wenn die Schulen schließen, brauchen Kinder Unterstützung beim Lernen daheim. Foto: imago/photothek

Das Coronavirus legt Berlin in weiten Teilen lahm. Jetzt ist Hilfsbereitschaft unter Nachbarn besonders wichtig. Wir alle können etwas dafür tun, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Lassen Sie uns gemeinsam helfen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, damit für alle kranken Menschen weiter eine gute Versorgung gewährleistet werden kann.

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Risikogruppe soll soziale Kontakte vermeiden

Echte Berliner halten zusammen. Das gilt in diesen Tagen mehr denn je. Unterstützung brauchen vor allem ältere Menschen. Schon ab 50 steigt laut Robert-Koch-Institut das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer Corona-Infektion. Besonders gefährdet sind Menschen über 80 und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs. Dieser Risikogruppe wird empfohlen, soziale Kontakte weitestmöglich zu vermeiden.  

Nachbarn aus Risikogruppen kann man zum Beispiel unterstützen, indem man ihnen Einkäufe abnimmt. Foto: imago images/Rust

Austausch unter Nachbarn

Auf der Internetplattform nebenan.de tauschen sich viele Nachbarn bereits zum aktuellen Stand aus und bieten ihre Hilfe an. Das können Sie tun:

1. Bieten Sie Nachbarn aus Risikogruppen Ihre Hilfe an. Ganz sicher gibt es auch in Ihrer Nachbarschaft Menschen, die im Moment ungern vor die Tür, in den Supermarkt oder zur Apotheke gehen möchten. Schreiben Sie einen Beitrag bei nebenan.de. Vielleicht können Sie einfach etwas mitbringen.  

2. Entlasten Sie Familien bei der Kinderbetreuung. Eltern wird von Experten empfohlen, ihre Kinder, wenn möglich, nicht zu den Großeltern zu geben. Dies ist für viele Eltern ein riesiges Problem – gerade wenn Schulen geschlossen sind. Vielleicht können Sie bei Engpässen helfen. Übrigens: Es kann auch schon eine tolle Hilfe sein, wenn Sie mit dem Hund des Nachbarn Gassi gehen.  

3. Sie gehören selbst zu einer Risikogruppe? Vernetzen Sie sich mit Ihren Nachbarn bei nebenan.de. Trauen Sie sich, um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen. Über Privatnachrichten können Sie zum Beispiel klären, ob Einkäufe zu einem vereinbarten Zeitpunkt vor der Wohnungstür abgestellt werden sollen.

Analog mit Nachbarn vernetzen

Und wenn die Hilfsbedürftigen gar keinen Internetanschluss haben? Auch kein Problem. Hängen Sie diesen Aushang in Ihrem Treppenhaus auf und die Nachbarn können sich auch analog vernetzen. Machen Sie mit, helfen Sie mit. Denn: Echte Berliner halten zusammen!