Das Fest wird außergewöhnlich: KURIER verrät, wie man dennoch was erleben kann Foto: imago images/Future Images

Sonntag und Montag würden viele Familien ein gemütliches Osterfest feiern – doch durch die Corona-Epidemie läuft der Hase in diesem Jahr anders. Kontaktverbot und Lockdown machen der bisherigen Oster-Planung einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Hier kommen fünf KURIER-Tipps, mit denen sich keiner verstecken muss.

Wie läuft in diesem Jahr die Eiersuche? Auch über die Ostertage gilt: Wer raus will, darf das nur allein oder zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes – und muss auf den Sicherheitsabstand achten. Ausgedehntes Eiersuchen in der Öffentlichkeit ist damit unmöglich, denn Ansammlungen lassen sich so nicht vermeiden. Ostereier lieber in der Wohnung oder auf demBalkon verstecken oder suchen – zwischen Waschmaschine und Ofen sollten sich viele Möglichkeiten finden.

Wo kann ich spazieren gehen? Parks,Gärten und Wälder sind in den meisten Fällen geöffnet. Das betrifft auch die Gärten der Welt, sie „bieten genug Freiraum, um einen ausreichenden Abstand zwischen den Besuchern zu gewährleisten“, heißt es. Auch hier müssen die Regeln beachtet werden.

Wo kann ich Gottesdienste sehen? Gläubige müssen auf ihren Gottesdienst nicht verzichten – zwar sind die Kirchen zu, doch viele übertragen ihre Veranstaltungen im Internet. Am Sonntag wird u. a. um 10 Uhr der Gottesdienst aus dem Dom übertragen (www.berlinerdom.de/live), morgen läuft zur gleichen Zeit der Festgottesdienst. Der RBB sendet am Sonntag um 10 Uhr den katholischen Gottesdienst aus der St. Josephs-Kirche in Wedding. Weitere Angebote im Netz.

Was mache ich mit den Kindern? Wer den Nachwuchs beschäftigen möchte, findet im Internet diverse Angebote. Eines der beliebtesten Osterevents im FEZ muss leider auch ausfallen, dafür bietet die Freizeiteinrichtung einen Ersatz im Netz. Auf www.fez-berlin.de werden täglich Tipps und Tricks für kreativen Zeitvertreib veröffentlicht – beispielsweise Anleitungen zum Herstellen von Badekugeln oder Weltraumnahrung. Kultur für Kinder gibt’s auch auf der Website www.grips.berlin des Grips-Theaters – hier ist u.a. „Pünktchen trifft Anton“ zu sehen.

Wo kann ich Kultur erleben? Tipp für die Ostertage: Ein Museumsbesuch! Denn: Digitale Rundgänge durch Berlins größte Ausstellungen sind über das Internet ebenfalls möglich. Angeboten wird dieser Service unter anderem im Bodemuseum, im Pergamonmuseum und im Museum für Naturkunde.