Frankreich-Star Isabelle Huppert musste seine Berlinale-Teilnahme absagen. AFP/Christophe Archambault

Sie sollte der Super-Stargast der diesjährigen Berlinale sein und sich am Dienstagabend den Goldenen Ehrenbären abholen. Daraus wird nun leider nichts. Isabelle Huppert (68, „Elle“, „Call My Agent!“) hat sich offenbar mit dem Coronavirus infiziert. Die französische Filmschauspielerin musste schweren Herzens absagen.

Mit großem Bedauern teilte das Berlinale-Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian am späten Abend mit, dass Isabelle Huppert am Montag positiv auf COVID-19 getestet worden sei und deshalb nicht an den Internationalen Filmfestspielen Berlin teilnehmen könne. Die diesjährige „Hommage“ des Festivals ist der französischen Film- und Theaterschauspielerin gewidmet. Huppert bekommt den Ehrenbären für ihr Lebenswerk.

„Angesichts dessen, dass Isabelle Huppert sich trotz Infektion wohl fühlt und das Festival nach Kräften unterstützen möchte, haben wir uns entschlossen, die Preisverleihung durchzuführen. Da sie nicht kommen kann, senden wir unsere Liebe und Bewunderung in ihr Pariser Zuhause. Wir freuen uns darauf, sie ein andermal persönlich in Berlin begrüßen zu dürfen“, so die beiden Festivalchefs.

Isabelle Huppert will per Videoschalte zum Publikum sprechen

Huppert teilte mit, dass sie sich der Berlinale sehr verbunden fühle und dass sie ihren neuesten Film „À propos de Joan“ trotz allem bestmöglich unterstützen wolle. Sie wird nach Möglichkeit an der Preisverleihung, die wie geplant am Dienstagabend in Berlin  stattfindet, per Videoschalte teilnehmen und zum Publikum sprechen, hieß es. Die Verleihung des Goldenen Ehrenbären findet um 21.45 Uhr im Berlinale-Palast am Marlene-Dietrich-Platz statt.

Anschließend wird der Film „À propos de Joan“ gezeigt (Regie: Laurent Larivière), in dem sie die Hauptrolle spielt. Abgesagt werden muss allerdings die geplante Veranstaltung „Berlinale Homage: In Conversation with Isabelle Huppert“.

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