Die Berliner Polizei löst die Querdenken-Kundgebung vor dem „Kosmos“ in der Karl-Marx-Allee auf.
Foto: Eric Richard

In Berlin finden am Sonntag mehrere Anti-Corona-Demonstration statt. Gegen 12 Uhr haben sich 1000 Menschen auf dem Alexanderplatz versammelt. Motto der Demo ist die „Wiederherstellung der Grund-und Menschenrechte sowie die Beendigung des Pandemiezustands“

Auch einige Reichsbürger waren gekommen. Die Demonstranten zogen vom Alexanderplatz über die Karl-Marx-Allee auf die Frankfurter Allee. Die Polizei hinderte sie anfangs, weil nicht alle Masken trugen und die Abstände einhielten. Die Protestierenden riefen: „Freiheit, Masken ab, schämt euch!“ Es kam zu mehreren Festnahmen. Unter den Festgenommenen war auch der Anwalt Markus Haintz, der die Bewegung Querdenken vertritt.

Der Anwalt Markus Haintz wird von der Polizei abgeführt. Foto: Eric Richard

Teilweise brachen die Demonstranten aus dem Zug aus. Die Polizei machte einen überforderten Eindruck. Etliche Seitenstraßen um den Strausberger Platz waren am Sonntagnachmittag von der Polizei abgesperrt worden.

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Am frühen Nachmittag zogen die Demonstranten vor den Club „Kosmos“ in der Karl-Marx-Allee. Die Organisation Querdenken hatte dort eine Anschlusskundgebung mit 2400 Menschen angemeldet. Weil Abstände nicht eingehalten und keine Masken getragen wurden, forderte die Polizei den Veranstalter auf, die Kundgebung zu beenden. Als das nicht schnell genug passierte, stürmte die Polizei die Bühne.

Seit 14 Uhr laufen zudem mehrere Demos am Pariser Platz direkt vor dem Brandenburger Tor. Für 17 Uhr hat Querdenken eine Kundgebung mit bis zu 10.000 Menschen am Großen Stern angemeldet.