Ein Lottoschein und ein Kugelschreiber liegen in einer Annahmestelle auf dem Tresen. dpa/Philipp von Ditfurth

Wenn man selber Lotto spielt, ist es kaum zu glauben, dass der ersehnte Millionengewinn ganz in der Nähe ausgeschüttet wird. Dieses Mal ging der Lotto-Jackpot nach Potsdam.

Mehr als 23,2 Millionen Euro hat ein Einwohner Potsdams beim Lotto gewonnen. Wie die Land Brandenburg Lotto GmbH in Potsdam am Montag mitteilte, hatte der Glückspilz sechs Richtige plus die Superzahl und knackte so den Jackpot.

Am Tag vor der Ziehung am Sonnabend hatte er in einem Potsdamer Lotto-Shop für den Tippschein mit sieben Tipps und zwei Ziehungen 16,80 Euro ausgegeben. Die entscheidenden Zahlen 18-23-26-37-45-46 fanden sich im siebten Tippfeld wieder und wurden von der Superzahl 2 gekrönt. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird jetzt gebeten, sich bei der Potsdamer Lottozentrale zu melden.

Laut Lotto-Geschäftsführerin Anja Bohms ist es in Brandenburg der sechste Millionengewinn dieses Jahres. Es sei der bisher höchste Gewinn dieses Jahres und der zweithöchste Gewinn im Lotto 6 aus 49 seit Bestehen.

Im April hatte ein Mann aus Hessen den 45-Millionen-Jackpot geknackt. Der Tipper aus dem Rhein-Main-Gebiet hatte bundesweit als einziger Spieler die sechs Richtigen samt Superzahl getippt und musste die Millionen mit niemandem teilen, wie die hessische Lotteriegesellschaft in Wiesbaden damals mitteilte.

45-Millionen-Jackpot in Hessen geknackt

Nachdem 16 Ziehungen in Folge niemand den Jackpot knackte, erhielt der Hesse den auf die Höchstgrenze angewachsenen Gewinntopf und verhinderte so die Ausschüttung in einer niedrigeren Gewinnklasse. Dabei hätten bereits fünf Richtige plus Superzahl für den Jackpot gereicht.

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Die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige plus Superzahl liegt der Lotteriegesellschaft zufolge bei 1:139.838.160. Der bisher höchste Gewinn lag bei knapp 42,6 Millionen Euro.

Seit September 2020 gilt der Lotteriegesellschaft zufolge bei 6 aus 49 ein Gewinnplan, der bei Erreichen einer Höchstgrenze des Jackpots von 45 Millionen Euro eine Ausschüttung auch bei einer niedrigeren Gewinnklasse vorsieht.