Hochhäuser am  Helene-Weigel-Platz in Marzahn-Hellersdorf.  ( Symbolbild) imago stock&people

Da arbeitet jemand daran, das Wohnumfeld vieler Menschen zu verschönern, zu säubern, zu verbessern und wird feige angegriffen. Einem Hausmeister ist genau das in Marzahn geschehen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen versuchter Tötung.

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Erst Pöbeleien, dann flogen Flaschen

Eine Flasche aus großer Höhe auf eine Person geworfen, kann erheblichen Schaden anrichten, wenn sie trifft. Im aktuellen Fall aus Marzahn sollen Flaschen aus dem 21. Stock eines Hochhauses an der Allee der Kosmonauten geworfen worden sein. Ein 46-Jähriger Hausmeister arbeitete am Dienstagmachmittag auf dem Gehweg vor dem Haus, war mit Reinigungsarbeiten beschäftigt,  als zwei Flaschen neben ihm auf dem Boden aufschlugen. Zuvor war der Hausmeister von einem Balkon aus bepöbelt worden.

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Mordkommission ermittelt in Marzahn

Die Kriminalpolizei bewertete die Tat als versuchtes Tötungsdelikt, eine Mordkommission ermittelt, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Mehrere Menschen hatten den Hausmeister demnach von einem Balkon des Treppenhauses im 21. Stock angepöbelt. Dann flogen die Flaschen. Die erste landete direkt neben dem Mann. Alarmierte Polizisten suchten das Treppenhaus ab, fanden aber keine Verdächtigen.