U-Bahnhof Alexanderplatz (Symbolbild). Berliner Zeitung/Markus Wächter

Am Alexanderplatz in Berlin soll es erneut zu einem tragischen Vorfall gekommen sein. Ein Mann soll sich selber in Brand gesteckt haben. Passanten halfen, er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei bestätigte den Vorfall, über den zunächst die B.Z. berichtete. Laut Polizei soll es sich um einen Mann handeln, der sich mit brennbarer Flüssigkeit übergossen habe. Er kam mit einem Hubschrauber ins Unfallkrankenhaus Marzahn.

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Erst vor wenigen Monaten hatte sich im letzten September hatte sich eine Trans-Person, die als Ella bekannt wurde, auf dem Alexanderplatz vor dem Kaufhof angezündet. Sie erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Am Mittwochvormittag hatten laut Tagesspiegel mehrere Mitarbeiter eines Lieferdienstes den brennenden Mann entdeckt und versucht, die Flammen zu löschen. Nach deren Angaben soll der Mann, der sich selbst in Brand gesetzt hat, Englisch gesprochen haben. Polizisten sollen vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Flammen gelöscht haben.

Mehrere Ersthelfer seien wegen eines Schocks vom Rettungsdienst betreut, auch Seelsorger waren vor Ort. Bilder zeigen Polizei und Feuerwehr am Fuß des Fernsehturms.

dpa
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