Mit einem Rettungsring wird der 18-Jährige geborgen. Foto: Morris Pudwell

Da ist wohl die letzte Sommernacht buchstäblich ins Wasser gefallen. Ein Berliner (18) setzt sich am späten Donnerstagabend mit seiner Begleiterin (16) an die Spree, am Ufer der Museumsinsel. Der Ort ist wie gemacht für lauschige Sommernächte und romantische Treffen. 

Die Mauer ist zu hoch, um selbst aus dem Wasser zu kommen. Foto: Morris Pudwell

Die beiden sitzen bis kurz vor 22 Uhr am Rande der Friedrichsbrücke, unweit der Alten Nationalgalerie. Dann wollen sie gehen. Eine Polizeisprecherin erklärt das Unglück im KURIER: „Als der Mann aufstehen will, verliert er das Gleichgewicht und fällt in die Spree.“ Der Begleiterin passiert nichts. Sie kann nur erschrocken zusehen. Ein Passant eilt zur Hilfe, wirft einen Rettungsring ins Wasser und alarmiert die Feuerwehr. Auch die Polizei und ein Rettungswagen rücken an. 

Die Retter müssen den Berliner (18) versorgen und bringen ihn zur Beobachtung in die Charité. Foto: Morris Pudwell

Glück im Unglück: Der junge Berliner bleibt unverletzt. Da das Spreewasser schon sehr kalt ist, wird er zur Beobachtung vom Krankenwagen in die Charité gefahren.