Symbolbild. Foto: imago images/Stefan Zeitz

Die Linksfraktion fordert eine Corona-Gutschrift für die Kunden des öffentlichen Nahverkehrs, um die Einschränkungen zu Beginn der Pandemie auszugleichen. „Von den Fahrplan-Einschränkungen waren 13 Regionalzug- und 6 S-Bahnlinien betroffen“, sagte der Linke-Abgeordnete Christian Görke am Dienstag im Brandenburger Landtag. Auch bei Bussen und Bahnen habe es starke Einschränkungen gegeben. Daher sollten den Kunden, die zwischen dem 1. März und dem 31. Mai gültige Zeitfahrkarten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg hatten, diese unentgeltlich um zwei Monate verlängert werden. Einen entsprechenden Antrag will die Linke in dieser Woche im Landtagsplenum einbringen.

„Das wäre ein starkes Signal an die Menschen, dem Öffentlichen Nahverkehr die Treue zu halten“, sagte Görke. Bislang habe der Verkehrsverbund nur 60 Prozent der Fahrgäste, die vor dem Lockdown zugestiegen seien. Görke verwies darauf, dass das Land vom Bund 132 Millionen Euro erhalten habe, um Einnahmeausfälle im Nahverkehr wegen der Pandemie auszugleichen.