Mitglieder der Letzten Generation blockieren Straßen in Berlin. (Archivbild)
Mitglieder der Letzten Generation blockieren Straßen in Berlin. (Archivbild) Imago/aal.photo

Rechnen konnte man damit: Klima-Kleber der Letzten Generation haben am Montagmorgen wieder für Blockaden im Straßenverkehr gesorgt. In Berlin gingen erzürnte Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Chaoten los.

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Aktivisten der Klimaprotestgruppe Letzte Generation haben am Montagmorgen in Berlin erneut auf ihre Ziele aufmerksam gemacht. Im Internet begründeten die Klima-Chaoten ihre Aktion so: „Die Verkehrsemissionen sind seit Jahrzehnten stabil hoch und die Regierung weigert sich, daran etwas zu ändern. Daher geht’s in Berlin, geht’s bei uns weiter. Wir leisten gewaltfrei Widerstand gegen die tödliche Politik.“ Das Motto ihrer Blockade lautete dieses Mal: „Advent, Advent – fossiler Wahnsinn bringt uns um!“

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Dazu stellte die Gruppe ein Video auf Twitter scharf, das wütende Autofahrerinnen und Autofahrer zeigt, die auf die festgeklebten Chaoten losgehen und sie von der Straße zerren.

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Einige der ausgebremsten und aufgebrachten Verkehrsteilnehmer, darunter auch mindestens ein Paketzusteller, beschimpfen die Klima-Kleber, die völlig ungerührt sitzen bleiben oder sich wegtragen lassen.

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Klima-Kleber an fünf Orten im Südwesten Berlins

Die Polizei bestätigte zunächst auf Anfrage, dass es Aktionen in der Stadt gibt. Nach Angaben der Protestgruppe wollten Unterstützerinnen und Unterstützer an fünf Orten im Westen und Südwesten der Hauptstadt verschiedene Autobahnauffahrten blockieren, darunter am Spandauer Damm.

Die Letzte Generation verlangt von der Bundesregierung einen besseren Klimaschutz und fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen. In den vergangenen Monaten hat die Gruppe immer wieder Straßen blockiert, Kunstwerke attackiert oder etwa in Berlin den Hauptstadtflughafen BER zeitweise lahmgelegt.

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Auf Twitter hieß es dazu am Montag von den Klima-Klebern: „Autofahrer:innen reagieren sehr emotional auf uns. Wir können Frust absolut nachvollziehen. Wir blockieren und setzen die Regierung auch für sie unter Druck. Die Fahrer:innen, wir und alle Menschen auf dem Planeten werden direkt gefährdet durch fehlenden Klima- und Umweltschutz!“

Benjamin Jendro, Sprecher der Polizeigewerkschaft GdP in Berlin, kommentierte ebenfalls auf Twitter: „Mich ereilte bei meiner Fahrt im RE1 durch Berlin soeben ein Foto vom Spandauer Damm / Fürstenbrunner Weg, wo sich am Morgen ein paar Menschen auf den Asphalt geklebt haben, weil sie von ihrer Meinung überzeugt sind und Grundrechte anderer für sie nicht zählen.“

München geht konsequent gegen die Klima-Kleber vor

Auch Kai Wegner, Fraktionsvorsitzender der Berliner CDU, meldete sich zu Wort: „Was in der bayerischen Landeshauptstadt möglich ist, sollte auch in Berlin funktionieren. München geht konsequent gegen die Klima-Kleber vor. Zur Gefahrenabwehr sind sämtliche Protestaktionen, bei denen sich Aktivisten auf für Rettungsdienste wichtigen Straßen, an Brücken oder Autobahnen festkleben, verboten. Es drohen Geldstrafen oder Gefängnis.“

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Und weiter: „Die Berliner Innensenatorin sollte es genauso in Berlin anordnen. Hier stören die Klima-Kleber seit Monaten auf lebensgefährdende Weise den Verkehr. Gerade heute früh wieder vor den DRK-Kliniken in Westend. Mit dem Durchdringen auf das Flugfeld des BER hätte spätestens Schluss sein müssen. Mit Klimaschutz haben diese Aktionen nichts mehr zu tun. Die selbsternannten Aktivisten sind eine Gefahr für die Berliner.“