Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) lässt sich ihr Sommerschul-Programm eniges kosten. Foto: dpa/Fabian Sommer

Für das neue Sommerschul-Programm der Senatsverwaltung für Bildung stehen zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Es soll rund 12.000 Schülern aus benachteiligten Familien ermöglichen, einen Teil des wegen der Corona-Schließungen versäumten Schulstoffs in den Sommer- und Herbstferien nachzuholen.

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Weitere 8.337.000 Euro sind nach Angaben der Bildungsverwaltung für die „Lernbrücken“-Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen, die zu Hause beim Lernen wenig Unterstützung bekommen. Die Summen stehen im Entwurf für den Nachtragshaushalt, den der Senat am Dienstag beschlossen hat.

Förderung von sozial schwachen Kindern

Das „Lernbrücken“-Programm hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gestartet. Für die Anschaffung von 9500 Notebooks für Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Familien kann die Bildungsverwaltung mit rund 4.723.000 Euro aus dem Nachtragshaushalt rechnen.

„Mit dem Nachtragshaushalt steht Geld zur Verfügung, mit dem wir die negativen Folgen der Corona-Pandemie abmildern können. Im Fokus steht dabei insbesondere die Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen“, so Bildungssenatorin Scheeres. „Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass die ohnehin schon benachteiligten Kinder und Jugendlichen ins Hintertreffen geraten.“