Lieferdienst (Symbolbild) imago/Christian Ohde

Beim Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas aus Berlin hat es nach Unternehmensangaben ein Datenleck gegeben. „Es gab Schwachstellen im Warenhaus-System“, teilte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage mit, und beschwichtigt besorgte Kunden: „Nach bestem Wissen des Unternehmens wurden keine Daten entwendet oder anderweitig missbraucht.“ 

Laut rbb24. de waren die Daten von 200.000 Gorillas-Kunden einfach mal so für jeden im Internet einsehbar: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie die bestellten Waren.

Insgesamt sind Kunden nicht nur in Berlin, sondern wohl auch in 18 weiteren Städten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien betroffen.

Die Sicherheitslücke sei inzwischen wieder geschlossen, hieß es von Seiten der Firma. Möglicherweise betroffene Kunden seien per E-Mail benachrichtigt worden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe Gorillas auf die Fehler aufmerksam gemacht, hieß es. Weitere Sicherheitsmängel seien aktuell nicht bekannt. Zum genauen Ausmaß machte ein Sprecher zunächst keine Angaben.