Computergenerierte Illustration eines Coronavirus Foto imago images

In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 1131 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Donnerstagnachmittag hervor. Am Vortag waren es 1161 Neuinfektionen gewesen. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie in der Hauptstadt stieg am Donnerstag auf 30.355.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gemeldet, nämlich 205. Am Vortag waren es hier noch 134 Neuinfektionen gewesen. Auf Platz zwei liegt Neukölln mit 175 neuen Corona-Fällen, auf Platz drei Reinickendorf mit 154 registrierten Neuinfektionen.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt für ganz Berlin derzeit bei 155,6 – die Corona-Ampel für diesen Wert steht weiter auf Rot. In drei Berliner Bezirken liegt diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile über 200: Betroffen sind Neukölln (253,7), Friedrichshain-Kreuzberg (257,2) und Mitte (216,5).

Die beiden anderen Corona-Ampeln stehen weiter auf Grün. Die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liegt derzeit bei 0,96, die Auslastung der Intensivbetten beträgt zwölf Prozent.

639 Covid-19-Erkrankte werden aktuell in den Berliner Kliniken behandelt, das sind 58 mehr als noch am Mittwoch. 156 Menschen werden intensivmedizinisch betreut. Berlin verzeichnet insgesamt 253 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, am Donnerstag kam kein neuer Todesfall hinzu. Damit gibt es derzeit in Berlin 10.234 aktive Corona-Fälle.