Kurt Krömer in seiner Talksendung „Chez Krömer“. Die aktuellen Folgen sind in der ARD-Mediathek zu sehen. rbb/Daniel Porsdorf

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht zurzeit heftig in der Kritik. Hauptvorwurf: Er sei zu zögerlich bei der Ukraine-Hilfe, würde mögliche weitere Waffenlieferungen verschleppen. Auch der Berliner Komiker und Bestsellerautor Kurt Krömer („Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression“) ist von Olaf Scholz als Bundeskanzler enttäuscht. Er sagt: „Scholz ist eine Schnarchnase!“

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Im Gespräch mit dem Spiegel führt Krömer aus: „Ich würde mir wünschen, dass er sagen würde: Ich weiß auch nicht, wie es weitergeht. Er kommt immer unheimlich arrogant rüber, wo ich mir denke: Hältst du uns alle für doof?“

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Habeck wäre der bessere Kanzler, sagt Krömer: „Da habe ich das Gefühl, der macht eine ehrliche Ansage“

Auf die Frage, ob er CDU-Chef Friedrich Merz für besser halte, sagt Krömer: „Wenn Merz jetzt Bundeskanzler wäre, fände ich das auch schlimm. Wenn ich entscheiden könnte zwischen Scholz, Merz oder Habeck, würde ich sagen: Habeck.“ Der Bundeswirtschaftsminister erkläre am besten, meint der Berliner Krömer. „Da habe ich das Gefühl, der macht eine ehrliche Ansage.“

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Krömer selbst verweigerte als junger Mann Bundeswehr und Zivildienst, als Totalverweigerer tauchte er eine Zeit lang unter. Das Leben außerhalb des Systems mache sich aber heute noch manchmal bei ihm bemerkbar. „Wenn ich Polizisten sehe, zucke ich bis heute immer zusammen und frage mich: Ist noch was offen? Muss ich abhauen?“, erzählte er kürzlich dem Magazin Zeit Verbrechen.

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Der als Kurt Krömer bekannte Komiker Alexander Bojcan hat seinen Vater als sehr gewalttätig beschrieben. „Mein Vater hat uns zwar nicht geschlagen, aber er war sehr gewalttätig“, sagte der 47-Jährige. An manchen Abenden schlug er „andere krankenhausreif, um dann zu Hause damit zu prahlen, was für ein dufter Abend das war – das hat mich erschreckt, ich habe früh kapiert, wie scheiße Gewalt ist.“

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