Panda Pit aus dem Zoo Berlin wurde mithilfe einer Computertomografie untersucht. Foto: Zoo Berlin

Panda Pit aus dem Berliner Zoo muss sich derzeit einem umfassenden Gesundheitscheck unterziehen. Das Tier erlitt offenbar vier Krampfanfälle am vergangenen Mittwoch. Dies teilte der Berliner Zoo am Dienstag mit. Das Tier wirkte nach den Anfällen erschöpft, habe aber ansonsten keine Symptome gezeigt. Zu den Untersuchungen gehören eine Computertomografie (CT) und ein Ultraschall sowie eine Punktion an der Wirbelsäule. Bislang konnte keine Diagnose gestellt werden. Die Überprüfungen der Gesundheit des Pandas werden von Fachmedizinern der Freien Universität Berlin durchgeführt.

Der anderthalb Jahre alte Panda sei ansonsten gesund, heißt es. Es gebe abgesehen von den Anfällen keine besonderen Vorkommnisse. Das Tier fresse, trinke und spiele wie üblich, erklärt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Wie der Zoo mitteilt, konnten bislang weder eine Tumorerkrankung, ein Virusinfekt noch eine bakterielle Infektion diagnostiziert werden. Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem ist erleichtert. Dennoch ist laut Zoo Berlin Vorsicht geboten: Der Panda erhält nun ein Epileptikum und wird weiter beobachtet.