Staatsratsvorsitzender Erich Honecker bei den Feierlichkeiten zum 1. Mai. Berlin den 01.05.1989, Berlin Deutschland PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xThomasxImox



State Council Chairman Erich Honecker at the Celebrations to 1 May Berlin the 01 05 1989 Berlin Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xThomasxImox
Foto: Imago/Mary Evans

Na, heute schon gelacht? Dann sollten Sie schnell damit anfangen, denn das hält fit, ist gesund und sorgt für positive Stimmung. In den vergangenen Wochen präsentierte der KURIER hier immer wieder Witze aus der DDR, denn noch heute lachen viele gern über die Späße, die damals hinter vorgehaltener Hand erzählt wurden. Können Sie über diese Witze lachen? KURIER hat zehn neue Späße aus der damaligen Zeit gesammelt.


Ein Ungar, ein Russe und ein DDR-Bürger fahren im Zug. Sie streiten sich, in welchem Land wohl mehr Wohlstand herrscht. Der Ungar holt eine Salami aus der Tasche, beißt hinein und wirft den Rest zum Fenster hinaus. „Wir haben so viel davon, die können wir gar nicht alle essen!“ Daraufhin holt der Russe eine Flasche Wodka, nimmt einen Schluck, wirft die Flasche zum Fenster raus. „Wir haben so viel davon, wir können das gar nicht alles trinken.“ Als der Zug durch einen Tunnel gefahren ist, fragt der Ungar den DDR-Bürger, wo der Russe geblieben sei. Meint der: „Wir haben so viele davon…“


Erich Honecker steht auf dem Balkon seines Hauses und sieht die Sonne aufgehen. Er sagt: „Guten Morgen, liebe Sonne.“ Die Sonne antwortet: „Guten Morgen, lieber Erich.“ Zum Mittag dasselbe. „Guten Tag, liebe Sonne.“ – „Guten Tag, lieber Erich.“ Am Abend wieder: „Guten Abend, liebe Sonne.“ Darauf die Sonne: „Leck mich am Arsch, jetzt bin ich im Westen.“


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Zu DDR-Zeiten in Berlin läuft ein kleiner Bub an der Spree entlang. Da sieht er mitten im Fluss einen Mann der wild strampelt. Kurz entschlossen springt er in den Fluss und rettet den Mann. Es ist Erich Honecker! „Mein Junge, du bist ein Volksheld, du hast mir das Leben gerettet! Ich erfülle dir einen Wunsch.“ – „Dann hätte ich gern ein Staatsbegräbnis!“ Honecker: „Kannst du haben, aber warum willst du in deinem Alter schon ein Staatsbegräbnis?“ Der Junge: „Wenn ich meinem Vater erzähle, dass ich Dich vor dem Ersaufen gerettet habe, schlägt er mich tot!“


Erich Honecker will sehen, wie beliebt er in der Bevölkerung ist, und klingelt deswegen bei den Leuten an der Haustür. An einer macht ein Junge auf und fragt: „Wer bist du denn?“ Erich beugt sich herunter: „Ich bin derjenige, der dafür sorgt, dass ihr einen Fernseher und immer genug zu essen habt!“ – „Mama, Mama, schnell, Onkel Frank aus Hamburg ist da!"


Erich kommt im Winter in seinen Schrebergarten und sieht, dass jemand in den Schnee gepinkelt hat: „Erich ist doof“. Er lässt Mielke aufklären, wer diese Sache verbrochen hat. Am Folgetag meldet Mielke: „Also, Erich, wir haben's raus: Der Urin ist von Egon und die Handschrift von Margot.“


In einer Kneipe fragt ein Betrunkener einen Unbekannten: „Kennst du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?“ – „Nein“, antwortet der Fremde. „Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig.“ Fragt der andere bissig zurück: „Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und sich?“ – „Nein …“ – „Ganz einfach: Ihr Bier bleibt hier und Sie kommen mit.“


Erich Honecker lässt sich mit Margot über das Land fahren. Sie sehen eine Frau auf der Straße kehren. „Liebe Genossin, was machen Sie denn da?“ – „Ich sammle Pferdeäpfel.“ – „Und was machen Sie damit?“ – „Die kommen auf die Erdbeeren.“ – „Siehst du, Margot, es muss nicht immer Schlagsahne sein!“


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Kunde im Werkzeuggeschäft. „Haben Sie 50er Nägel?“ Verkäuferin: „Ne, Nägel ha'm wa keene.“ – „Dann nehme ich eben Schrauben.“ – „Schrauben ooch nicht.“ Darauf der Kunde: „Was haben Sie denn überhaupt?“ Verkäuferin: „Wir ha'm durchgehend jeöffnet.“ – „Aber wenn Sie nichts zu verkaufen haben, warum haben Sie dann durchgehend geöffnet?“ – „Wir können den Laden nicht abschließen, wir ha'm och keene Schlösser!“


Ein Berliner erfährt, dass es in Frankfurt/Oder Autoreifen zu kaufen gibt. Er geht zum Fahrkartenschalter. „Hallo, ich möchte nach Frankfurt/Oder, um Autoreifen zu kaufen.“ Der Kartenverkäufer schiebt ihm einen Fahrschein nach Magdeburg zu. „Ich wollte nicht nach Magdeburg, sondern nach Frankfurt!“ Darauf der Verkäufer: „Das habe ich verstanden, aber Sie müssen sich anstellen!“


Ein DDR-Soldat im Wachturm zum anderen: „Was denkst Du eigentlich über unseren Arbeiter- und Bauernstaat?“ – „Ich schätze mal, das Gleiche wie Du.“ – „Dann muss ich Dich leider festnehmen!“