Droht uns im Mai noch einmal Kälte mit Schneeregen? Ja - wenn man den irren Prognosen glaubt.
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Die Berliner wollen raus – ab in die Parks und Gärten, ab zum Wandern, nach den Wintermonaten im Lockdown endlich die Sonne genießen! Umso größer ist die Hoffnung, dass es nach dem Wetter-Chaos der letzten Monate mit dem Frühling endlich klappt. Aber: Pustekuchen! Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net gibt den Hoffnungen nun einen echten Dämpfer. Denn: Auch im eigentlichen Wonnemonat Mai droht uns ein Kaltstart – es kann sogar nochmal Schnee geben!

Wer nach draußen blickt, hält den Winter für überstanden, doch das ist ein Irrtum! Momentan sieht es ganz gut aus – und auch in den kommenden Tagen soll es schön werden. „Sie bringen viel Sonnenschein. Hoch Renate ist zwar weg, aber die Nachfolgerin, das Hoch Sandra, ist schon da. Das Wetter bleibt relativ ähnlich“, sagt Jung. „Nachts ist es ziemlich kühl, heute Morgen gab es verbreitet Bodenfrost, aber tagsüber kann die Sonne schön einheizen und dann steigen die Temperaturen ordentlich in die Höhe.“

Dem Frühling will der Durchbruch in diesem Jahr nicht so richtig gelingen

Doch so richtig gelingt dem Frühling der Durchbruch nicht. Denn: „Die Wetterkonstellation bleibt momentan sehr ähnlich. Wir haben ein Hochdruckgebiet bei den britischen Inseln, ein Tief über Nordeuropa, dazwischen strömt relativ kühle Luft nach Europa“, erklärt Jung. „Aber die warmen Luftmassen kommen zumindest im Westen und Süden Deutschlands voran, deshalb gab es am Sonnabend über 20 Grad.“ Heute erwartet der Experte Wolkenfelder, viel Sonne, nur im Osten könne es auch mal Regen geben.

Der aktuelle Wetterbericht von Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Video: Youtube

Die Woche startet frostig, aber mit täglich 12 bis 15 Sonnenstunden. Aber Achtung! „Am Dienstagabend kommen dichtere Wolkenfelder herangezogen, am Mittwoch hat sich die Wetterlage umgestellt. Es kann Regenschauer geben, hier und da sind auch mal Blitz und Donner dabei.“ Es ist der Auftakt einer neuen Wetterumstellung. Richtung Mai wird es immer nasser – und kühler. „Am 4., 5. Und 6. Mai ist es schon deutlich zu kalt für diese Jahreszeit. Die Temperaturabweichung in Europa mag man fast nicht glauben: In Ostdeutschland ist es dann laut Wettertrend 12 Grad zu kalt für diese Jahreszeit!“

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Der Experte sieht einen „Grusel-Wettertrend“. „Die Wetterlage am 6. Mai am frühen Morgen schlägt dann alles. Da haben wir sogar Schneefall! Vor allem in höheren Lagen ist Schneeregen und Schneefall mit dabei“, sagt Jung. „Am 6. Mai will man eigentlich nicht nochmal Schnee sehen, aber der Spätwinter scheint in diesem Jahr wirklich sehr hartnäckig sein zu wollen. Der Frühling brennt auf Sparflamme.“ Auch deshalb solle man die nächsten Tage noch einmal genießen. „Denn das, was dann kommt, ist nicht das Frühlingswetter, das wir uns wünschen.“