Pit und Paule im Berliner Zoo Foto: imago images / Olaf Wagner

Sie waren fast die einzigen, die im öffentlichen Leben der Hauptstadt präsent waren. Doch nun schließen wegen des Coronavirus  auch Tierpark und Zoo komplett ihre Pforten für die Besucher.

Als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung von Infektionen durch das Coronavirius werden die beiden Einrichtungen seit Dienstag geschlossen. „Selbstverständlich kommen wir den Leitlinien der Bundesregierung nach und minimieren auch in unseren Einrichtungen den sozialen Kontakt“, sagt Zoo- und Tierpark-Direktor  Andreas Knieriem. „Schließlich steht für uns das Wohl und die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Besucher und Tiere an oberster Stelle.“

Die Versorgung der rund 30.000 Tiere ist sichergestellt, zahlreiche Mitarbeiter– unter anderem  Tierärzte und Tierpfleger – wohnen mit ihren Familien direkt vor Ort. Bereits amn Sonntag hatte Knieruiem entschieden, in Zoo und Tierpark geführte Fütterungen abzusagen und Tierhäuser sowie das Aquarium zu schließen.

„Damit die Berlinerinnen und Berliner in diesen außergewöhnlichen Zeiten aber nicht ganz auf ihre tierischen Lieblinge verzichten müssen und auch die weitere Entwicklung der Panda-Zwillinge nicht verpassen, versuchen wir sie ihnen über die sozialen Netzwerke ein Stück nach Hause zu bringen“, so Knieriem weiter.

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