Stürmische Aussichten zum Jahresende
Stürmische Aussichten zum Jahresende dpa/Thomas Warnack

2022 ist ein Jahr, dem wohl kaum jemand hinterherweinen wird: Krieg, Inflation und zum Jahresende zeigt sich auch das Wetter von der miesen Seite. Die Hoffnung auf weiße Weihnachten, genährt durch mehrere automatisierte Wettermodelle, hat sich bis auf Lagen oberhalb von etwa 1000 Metern komplett verabschiedet. Stattdessen greift ein ausgedehntes Tiefdrucksystem vom Westen aus an und verdrängt ein deutlich schwächeres Hochdruckgebiet im Osten, das allerdings kurzzeitig für einen markanten Temperatursturz im Raum Berlin-Brandenburg sorgen könnte – bevor die Werte dann zum Jahreswechsel wieder auf ein frühlingshaftes Niveau hochschießen.

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Am ersten Weihnachtsfeiertag sind Berlin und der Nordosten Brandenburgs in Nebel und Dunst aufgewacht, stellenweise konnte sich die Sonne durchsetzen. Die maximalen Höchstwerte reichen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis zu 9 Grad. Doch in der Nacht geht es wieder los mit dem Regen bei Tiefstwerten zwischen 4 und 6 Grad.

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Wettervorhersage: Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es los mit stürmischen Windböen in Berlin und Brandenburg

Wer am zweiten Weihnachtsfeiertag die Sonne sehen will, sollte in den Süden Brandenburgs fahren, Richtung Berlin und Nord-Brandenburg stehen die Zeichen auf Regen und Schauer. Die Temperaturen schießen nun auf geradezu frühlingshafte 8 bis 12 Grad. Am Abend geht es los mit den ersten kräftigen Windböen in der Prignitz. In der Nacht können die Böen auch in weiteren Teilen der Region teils stürmisch aufbrausen.

Extrem ungemütlich wird laut DWD der Dienstag: Lokal schauert es bei Höchstwerten von gerade mal 6 Grad, teilweise wehen Windböen bis zur Stärke 7. In der Nacht sacken die Tiefstwerte deutlich ab und erreichen in Bodennähe -2 Grad. 

Wetter-Irrsinn zu Silvester: Temperaturen bis 16 Grad und schwere Sturmböen

Kaum Wetteränderung gibt es am Mittwoch: zwischen West und Ost regnet es bei Höchstwerten zwischen 5 und 7 Grad, vor allem Richtung Norden wehen weiter Windböen. Nachts gehen die Temperaturen kaum noch zurück.

Das ändert sich dann zum Wochenende: Die Temperaturprognosen für die letzten Tage des Jahres reichen inzwischen bis zu 16 Grad und mehr, wobei die Vorhersagen ein Quäntchen Unsicherheit beinhalten. Genau zu Silvester droht sich ein neuer Sturm zusammenzubrauen, dessen Zugbahn noch ungewiss ist. Aktuell werden für Berlin Windspitzen bis zu 75 km/h vorhergesagt. Die extremsten Windgeschwindigkeiten erwarten die Meteorologen zum Jahreswechsel aktuell an der Küste sowie in exponierten Hochlagen: Dort sei mit schweren Sturmböen zu rechnen, so der DWD.