Der Youtuber sprang direkt von einer fahrenden U-Bahn auf der Oberbaumbrücke in die Spree.
Der Youtuber sprang direkt von einer fahrenden U-Bahn auf der Oberbaumbrücke in die Spree. Screenshot Youtube

Man kann das Video kaum anschauen und ist gefangen zwischen nicht hinschauen wollen und doch hinschauen müssen! Ein irres Video eines kanadischen Youtubers zeigt wie der Mann vom Dach einer fahrenden U-Bahn direkt in die Spree springt. Der Zug passiert gerade die Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg.

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Das Video, das bereits Anfang Oktober auf Youtube hochgeladen worden ist, hatte der Kanadier ChaseTO mit Freunden zusammen gedreht. In einem Interview des U-Bahn-Surfers mit der Berliner Zeitung sagte er, dass dieser Kick für ihn ein Zeitvertreib sei. Er klettere auch auf Hochhäuser und surfe auf anderen Zügen. Die Videos, die er dabei mache, stelle er häufig ins Netz.

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Youtuber springt nur knapp an Pfeiler der Oberbaumbrücke vorbei

Doch dieses Mal wäre es beinahe sein letztes Video geworden. Denn im Video ist zu sehen, wie der junge Mann beim Sprung nur knapp einen Pfeiler der Oberbaumbrücke verfehlt. Gegenüber der Berliner Zeitung gibt er an, dass der Sprung sein bisher gefährlichstes Video gewesen sei. Er selbst könne sich das Video bisher nur schwerlich selbst anschauen. Er habe sich dem Tod „noch nie so nah gefühlt“.

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Triggerwarnung! Dieses Video ist extrem nervenaufreibend und kann auf Zuschauer mitunter verstörend wirken!

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Eins ist klar: Wäre er nur den Bruchteil einer Sekunde später gesprungen, wäre er gegen den Pfeiler der geprallt und vermutlich sofort tot gewesen. Auch er selbst sieht das so. Zudem habe allein die Wucht des Sprungs dafür gesorgt, dass er sogar auf dem Grund der Spree aufgesetzt habe. 

Polizei soll nicht versucht haben, ihn festzunehmen

Auch gibt der Springer in dem Interview mit der Kollegin von der Berliner Zeitung ab, dass die Polizei nichts unternommen habe, obwohl sie mit einem Boot vor Ort gewesen sei. So wurde laut Angaben von ChaseTO nicht versucht ihn festzunehmen. Die Polizei hingegen gibt an, dass gar kein Boot vor Ort gewesen sei und es stattdessen in das Video geschnitten worden sei. Die Angaben lassen sich nicht überprüfen.

Immerhin warnt der verrückte Kanadier nach seinem waghalsigen Video eventuelle Nachahmer. „Ich kann nur dringend abraten. Ich kann nur sagen: Ihr habt keine Ahnung, was für eine schlechte Idee das ist“, so der Mann gegenüber der Berliner Zeitung. Jeder, der so etwas tue, begebe sich in Lebensgefahr. Er selbst habe durch den Sprung dem Bahnsurfen abgeschworen. Er wolle sich stattdessen wieder auf das Klettern auf Hochhäusern und anderen Gegenständen im öffentlichen Raum konzentrieren. Ob das jedoch weniger gefährlich ist, bleibt fraglich.