Der Unfallwagen war zwischen Gartenzaun und Lkw eingeklemmt. Morris Pudwell

Es klingt ein bisschen nach einem verspäteten Weihnachtswunder. Am späten Mittwochabend baute ein SUV-Fahrer, der auch seinen Sohn (10) dabei hatte, in Spandau einen spektakulären Unfall. Doch die Berliner Feuerwehr musste nur zum Aufräumen und nicht zum Notarzteinsatz anrücken. Die beiden Insassen des Unfallwagen blieben unverletzt! Beim Anblick der Unfallstelle ein absolutes Wunder.

Unfall in Spandau: Das war passiert

Was war passiert? Am Mittwochabend gegen 23.50 Uhr kam der Fahrer eines VW Tiguan in einem Spandauer Industriegebiet nach links von der Fahrbahn ab, krachte gegen den Bordstein des Bürgersteigs und verlor dabei die Bodenhaftung. Im Flug nietete der SUV ein Verkehrsschild und den Begrenzungszaun eines Autohandels um, und landete anschließend genau zwischen einem Lkw und einem Grundstückszaun auf der Seite liegen.

Die Feuerwehr zog den Unfallwagen hinter dem Lkw hervor. Morris Pudwell

Irrer Unfall in Spandau mit Happy End

Doch nach dem Drama das Happy End: Der Vater konnte sich nach einigen Minuten selbst aus dem Unfallauto befreien und auch seinem Sohn helfen das Auto zu verlassen. Als wenig später Polizei und Feuerwehr am Ort des Geschehens eintrafen, wurden beide eingehend untersucht, mussten jedoch nicht behandelt werden und wurden von der Mutter des Jungen abgeholt, die das Kind gleich überschwänglich in die Arme schloss.

Die Mutter des Jungen kam direkt zum Unfallort und schloss den Zehnjährigen in ihre Arme. Morris Pudwell

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Das rund 2000 Kilo schwere Auto befreite die Feuerwehr mit einem Seil am Rüstwagen aus der eingekeilten Lage und stellte es wieder auf die Räder. Wie groß der Schaden ist, konnte am Mittwochabend noch nicht beziffert werden. Mit Hilfe eines Luftkissens wurde dabei der Abstand zum Lkw gewahrt, um diesen nicht zu beschädigen.