Der Frühling könnte 2021 früher kommen als gedacht. Foto: imago images/Andreas Gora

Über Weihnachten blieb der Schnee aus – doch nun könnte es in den kommenden Tagen doch noch winterlich zugehen, auch in Berlin. KURIER berichtete bereits, dass es vor allem im Januar noch einmal klirrend kalt werden soll, denn vereinzelte Prognosen kündigen Temperaturen von bis zu minus 13 Grad an. Doch beim Wetter herrscht auch Chaos: Laut Experten könnte, wenn der winterliche Einschub vorüber ist, ein richtig früher Frühling folgen.

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Schnee-Fans wurden schon über die Weihnachtstage enttäuscht – bis auf vereinzelte Flocken gab’s keine weißen Weihnachten. Und nachdem der Wetterdienst nun vor Glätte warnte und für Anfang Januar klirrende Kälte angekündigt wurde, könnte es sich mit dem Winter schneller wieder erledigt haben als gedacht. Denn Experten sind sicher: Die Monate Januar und Februar, die eigentlich zu den kältesten des Jahres gehören, könnten 2021 schon verhältnismäßig viel Wärme mit sich bringen.

Gehen wir im Februar im T-Shirt auf die Straße?

Gerade im Februar, dem letzten der drei Wintermonate, rechne das CFS-Wettermodell mit heftigen Abweichungen nach oben. „In Deutschland soll dieser Monat im Westen 3 Grad wärmer als normal werden und im Osten sogar 4 Grad zu warm“, schreibt Experte Thomas Dengfurt auf daswetter.com. „Das riecht ja fast schon nach einem ersten Frühlingserwachen und erinnert stark an den Winter 2019/2020. Der brachte auch schon die ersten 20 Grad im Februar. Über Osteuropa sieht es noch dramatischer aus: Dort sollen die Temperaturen 4 bis 5 Grad über dem Klimamittel landen.“

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Könnte es also sein, dass es im Februar schon im T-Shirt auf die Straße geht? Zumindest im Januar bleibt es dabei: Die Hoffnung auf etwas Winter stirbt zuletzt. „Vielleicht haben wir ja mit dem ersten Monat des Jahres 2021 Glück und es wird tatsächlich mal richtig winterlich“, heißt es auf wetter.de. „Die prognostizierten Abweichungen bzw. die nicht vorhandenen Abweichungen nach oben deuten auf jeden Fall darauf hin, dass es mal einen normalen Wintermonat mit Schnee bis ins Flachland geben könnte.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte – sofern es erlaubt ist – ins Mittelgebirge fahren. Dort müsse Schnee liegen, „denn lange Tauwetter-Phasen scheint es nicht zu geben.“

Die Tage bis zum Jahreswechsel werden nasskalt!

Übrigens: Die nächsten Tage werden nasskalt! Zumindest einige Regionen können aber auf Rodel- und Skiwetter hoffen. „Wintersporttauglich“ sei das Wetter jedoch erst in höheren Lagen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag sagte. Die Schneefallgrenze befinde sich am Mittwoch bei etwa 500 Metern. Die Höchstwerte liegen am Mittwoch laut DWD zwischen 2 und 6 Grad. In der Nacht zum Donnerstag kann es im zentralen Mittelgebirgsraum etwas schneien, während im Norden nur Regen und im Nordosten auch Schneeregen- und Graupelschauer vom Himmel fällt. Die Tiefstwerte liegen im Nordwesten bei 4 bis 1 Grad, sonst bei 3 bis minus 4 Grad.