Der über acht Meter hohe Schneemann, gebaut von Michael Freudenberg und seinen Nachbarn, steht in einem verschneiten Garten.  Foto: Toni Feist/dpa-Zentralbild/dpa

8,20 Meter hoch soll er sein und noch einmal genauso viel Umfang haben: In Heidesee (Dahme-Spreewald) hat eine Familie mit Hilfe von Nachbarn einen Riesen-Schneemann gebaut. Als Hut diene eine Regentonne, als Mund ein halber Fahrradreifen und die Nase sei ein Verkehrshütchen, sagte Baumeisters Michael Freudenberg.

Vier Tage habe er an dem Schnee-Koloss im Garten des Hauses gebaut, Familie und Nachbarn hätten geholfen. Sonntagabend stand der Riese dann. Im Innern habe er ein Gerüst aus Baumstämmen, um das ein Linoleum geschraubt wurde, um den Schnee aufzufüllen. In Gießkannen habe man immer wieder Wasser aus dem Haus gereicht und über den Schnee gegossen und ihn festgestampft, berichtete Freudenbergs Frau. Es sei bereits der achte Riese, den Freudenberg aus Schnee geformt habe. Es ginge ihm bei seinem Bauprojekt um Zusammenhalt in der Nachbarschaft, sagte er. „Aber das ist der größte und schönste Schneemann geworden.“

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Wie lange der weiße Riese hält, wird sich zeigen: In den kommenden Tagen soll es fast schon frühlingshaft mild werden. Ein Atlantiktief bringt Deutschland deutlich wärmere Temperaturen und lässt den Schnee schmelzen. Nachdem es am Dienstagvormittag vor allem im Osten noch einmal glatt wurde, sollte sich die Situation auf den Straßen im Tagesverlauf entspannen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagte. Die Höchstwerte klettern auf 7 bis 10 Grad. Im Westen und Südwesten sollten es sogar milde 14 Grad werden. Einziger Vorteil: Bis ein acht Meter hoher Schneemann abgetaut ist, dürfte es eine Weile dauern...