Ein Schüler hält bei einem Probelauf mit Corona-Schnelltests an der Grundschule in der Köllnischen Heide in Berlin-Neukölln seinen negativen Test in die Kamera.  dpa

Nach dem Ende der Weihnachtsferien beginnt in den Berliner Schulen am Montag der Unterricht wieder. Dabei gilt Präsenzpflicht, die Schülerinnen und Schüler müssen in der Schule erscheinen.

Ein regelmäßiger Wechsel mit digitalem Lernen zu Hause ist nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung zunächst nicht geplant. Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse hatte am Donnerstag gesagt, sie setze auf Präsenzpflicht so lange wie möglich. Nach ihrer Überzeugung hat der Präsenzunterricht klare Vorteile im Vergleich zum Wechselunterricht.

Corona-Tests sind an jedem Schultag der ersten Woche Pflicht

In der ersten Unterrichtswoche sind allerdings Corona-Tests an jedem Tag Pflicht, nicht zuletzt wegen der Omikron-Variante, die sich auch in Berlin weiter ausgebreitet hat. Die dafür nötigen Selbsttests werden nach Angaben der Bildungsverwaltung zur Verfügung gestellt.

Bildungssenatorin Busse kündigte an, es bleibe allerdings dabei, dass es ab der zweiten Woche nach den Ferien wie zuvor nur drei Corona-Schnelltests geben solle.

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Der Landeselternausschuss sieht den Schulbeginn nach den Weihnachtsferien mit Skepsis. Er hatte sich dafür ausgesprochen, die Präsenzpflicht auszusetzen und das tägliche Testen nicht auf eine Woche zu beschränken. Für tägliches Testen ist auch die Bildungsgewerkschaft GEW in Berlin, die allerdings gegen die Aufhebung der Präsenzpflicht ist.

Die Ferien waren in diesem Jahr vergleichsweise kurz. Letzter Unterrichtstag in Berlin war der 22. Dezember. Forderungen, die Ferien zu verlängern, war die Bildungsverwaltung nicht nachgekommen.